Fantastische Hormon-Helfer
Shownotes
Sabine Kofler Zöhrer ist Fachärztin für Allgemein- und Familienmedizin mit dem Schwerpunkt Komplementärmedizin in Innsbruck. Im Podcast bekommen die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fettsäuren jene Bühne, die ihnen im Zusammenhang mit der Hormonproduktion gebührt. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auch auf die Feuerfrauen, jenen Verein, der sich der Förderung von Wissen über die Wechseljahre verschrieben hat.
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00:00:00: Heute bin ich zu Gast bei Sabine Koflerzörer, die nicht nur Ärztin sondern auch Feuerfrau ist.
00:00:06: Was das bedeutet werden wir natürlich noch klären.
00:00:08: jedenfalls hängt das recht eng mit dem Thema unseres Podcastsgespräches zusammen.
00:00:13: Wir werden nämlich einen wichtigen Teilaspekt im Zusammenhang mit den Wechseljahren betrachten Die Vitamine und Spurenelemente Nämlich diese entscheidend für die Hormonproduktion sind beziehungsweise sein können.
00:00:26: Stell dich, bevor wir loslegen doch bitte vor, liebe Sabine.
00:00:29: Wer bist du?
00:00:30: Was machst Du und was treibt Dich an?
00:00:33: Also mein Name ist wie schon gesagt Sabine Koflazörer.
00:00:35: Ich bin Fachärztin für Allgemeinen- und Familienmedizin.
00:00:39: Neben meiner beruflichen Tätigkeit bin ich Ehefrau und Mutter von drei Kindern Und bin eben auch eine Frau in der Mitte der vierziger Jahre also genau in dem im Altersbereich wo die Wechseljahre beginnen oder eine Rolle spielen auf jeden Fall.
00:00:58: Ich bin tätig im Krankenhaus-Inhalteilzeit an der chirogischen und kologischen Ambulanz und haben seit dem Jahr zweitausendundzwanziger Praxis in Innsbruck, wo ich mich eben mit dem Thema Hormonen beschäftige, mit dem thema automolekuläre Medizin was alles beinhaltet das mit Vitamine Spurenelementen Mikroneerstoff zu tun hat.
00:01:21: Akupunktur biete an, ich begleite onkologische Patienten komplementär medizinisch und mache Stoßwellentherapie.
00:01:32: Was vor allem als Schmerztherapie-Thema ist.
00:01:35: Also großes Feld?
00:01:37: Genau hat sich irgendwie im Laufe der Jahre, im Laufer der Zeit so ergeben und ist immer wieder gewachsen.
00:01:44: Eben du hast nämlich den Medizinstudium abgeschlossen dann nach einer Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin an der chirurgischen Abteilung des Landeskrankenhauses Hall in Tirol gearbeitet und die Liste der Ausbildungen, mit denen du dein medizinisches Spektrum erweitert hast ist nicht nur so spannend wie lang sondern lässt auch auf einen neugierigen Geist schließen.
00:02:07: Einen Geist jedenfalls, der die Menschen ganzheitlich betrachtet.
00:02:10: Liege da richtig?
00:02:11: Ist es die Kombination und eventuell auch die Erweiterung der verschiedenen Behandlungskonzepte die dich zum Wohl deiner Patientinnen und Patienten reizt?
00:02:20: Ja, also da legst du auf jeden Fall richtig.
00:02:24: Also ganzheitliche Betrachtung ist mir wichtig.
00:02:27: Die Medizin wird immer detaillierter, es gibt immer mehr Einzelfelder oder kleine Teilbereiche wo ich glaube, dass manchmal auch übersehen wird das große Ganze zu sehen und nicht nur das körperliche Ganze sondern es spielt die Psyche eine wichtige Rolle.
00:02:47: Die Psychen beeinflusst den Körper und umgekehrter Körper die Pysche aber auch das soziale berufliche Umfeld spielt mit hinein.
00:03:01: wichtig, das mit zu berücksichtigen.
00:03:03: Weil zum Beispiel deine Anforderungen an deinen Körper sind vielleicht ganz andere als meine Anforderung an meinen Körper und es spielt einfach auch eine Rolle.
00:03:13: Also die Menschen sind einfach grundverschieden?
00:03:15: Ganz genau!
00:03:18: Was löst denn in dir aus wenn Behandlungen nicht zum gewünschten Heiler-Volk führen oder du Fragen nicht beantworten kannst?
00:03:26: Ja, natürlich Unzufriedenheit.
00:03:28: Ich glaube das geht uns alle so wobei ich gelernt habe dass nicht immer der Heilerfolg das einzig Mögliche ist sondern dass auch eine Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten schon ein massiver Zugewin sein kann.
00:03:43: also jetzt an mich selber Nicht mehr, nicht mehr so wie am Anfang meiner beruflichen Tätigkeit den Heilerfolg.
00:03:49: Sondern bin ein Schritt zurückgetreten und in gewissen Situationen auch schon mit einer Verbesserung der Lebensqualität zufrieden.
00:04:03: Vor allem wenn das für die Patientinnen zufriedensstellend ist.
00:04:06: Das ist glaube ich das Wichtigste also dass die Patienten mit dem zufrieden sein.
00:04:13: Das
00:04:13: auch bei onkologischen Patienten?
00:04:15: Genau,
00:04:16: genau.
00:04:17: Ein großes Ziel oder?
00:04:18: Ja, also die onkologistische Therapie ist wichtig und notwendig.
00:04:24: Also alles was evidenzbasiert ist, was man so landläufig als Schulmedizin bezeichnen das braucht es und das möchte ihn keinsterweise irgendwie ersetzen.
00:04:33: aber die Therapien machen oft Nebenwirkungen die die Patienten auch belasten und da kann man einfach unterstützend eingreifen.
00:04:46: Und wenn du reiztidest dann auch?
00:04:48: Medizin ist, die weiterzubilden und weiter und weiter zu bilden.
00:04:52: Wenn eben irgendwelche Fragen nicht geklärt sind für dich?
00:04:55: Ja genau das ist die Neugierige.
00:04:56: Ich glaube deswegen ist es so dass sie vieles an Ausbildungen in den letzten Jahren einfach zusätzlich gemacht haben weil ich immer wieder irgendwo ein Bereich gefunden habe.
00:05:08: Da war's jetzt eigentlich nicht wirklich bescheid.
00:05:11: Das möchte ich näher ergründen.
00:05:15: Beziehungsweise kann ich jetzt den Patienten da nicht wirklich weiterhelfen.
00:05:20: Und das mir aber anliegen war und aus dem Grund irgendeine Fortbildung wiedergemacht haben.
00:05:26: Da kommt dann einiges zusammen?
00:05:27: Genau, also es ist einfach die Neugier und man entwickelt sich weiter.
00:05:31: Es sind ja auch meine Interessen nicht mehr gleich wie Mitte zwanzig.
00:05:37: Der Frauenkörper ist ja ganz grundsätzlich vor allem aber in den Wechseljahren, die du schon angesprochen hast.
00:05:42: So etwas wie eine individuelle Schatzkiste gefüllt mit medizinischen und Wohlfühl-Fragen für dies oftmals keine für alle frauen gültigen oder raschen Antworten gibt.
00:05:54: Wann und wo durch?
00:05:55: Wurde es du drauf aufmerksam.
00:05:57: das Frauenkörper der hat unterschiedlich dicken können und dementsprechend unterschiedliche Bedürfnisse haben?
00:06:03: Ja eigentlich schon seit jungen Jahren einfach durch mich selber, weil ich im Rahmen meiner Regelblutung immer massive Beschwerden gehabt habe.
00:06:13: Schmerzen, starke Blutungen, Stimmungsschwankungen, wo für meine Umgebung sicher oft unausstellig war und meinen Freundinnen das überhaupt nicht gehabt haben.
00:06:24: Also so ein Gespräch darüber bin ich dann drauf gekommen... Die haben fast keine Beschwerden beziehungsweise vielleicht andere Beschwerde.
00:06:32: Also das war so der erste Gedanke, jede Frau ist einfach anders und es zieht sich so durchs Leben durch.
00:06:38: Das ist dann wenn's darum geht dass man schwanger wird, dass man Kinder kriegt bei jeder Frau anders.
00:06:44: Bei der Angez ganz leicht die andere hat kämpft einfach mehr damit oder braucht irgendeine Hilfe zusätzlich.
00:06:52: Es ist in der Stillzeit ein Thema letztendlich dann auch in die Wechseljahre.
00:06:58: Es gibt Frauen, die überhaupt keine Beschwerden haben und es gibt Frauen demassiv in ihrem Alltag eingeschränkt sind doch die Beschwerde.
00:07:06: Ist eigentlich auch wichtig das zu artikulieren.
00:07:08: oder dass die Frauen so unterschiedlich sind?
00:07:10: Genau.
00:07:10: Und
00:07:10: dass sie auch das sagen, dass
00:07:11: ihnen anders geht.
00:07:12: Das ist okay ist, dass jede Frau einfach auch so sein darf wie sie isch.
00:07:17: Ja!
00:07:18: Sie nimmt ja auch ihre Zustände Befindlichkeiten.
00:07:23: Das muss man ernst nehmen.
00:07:26: Genau, und teilweise ist es auch einfacher individuelle Geschichte.
00:07:30: Wie gesagt, du nimmst vielleicht Dinge ganz anders als wie ich weil die Anforderungen an mich andere sein.
00:07:39: bist eine Feuerfrau, also aktive das Vereinsfeuerfrauen der sich die Förderung von Wissen über die Wechseljahre verschrieben hat.
00:07:46: Kannst du kurz erzählen was die Feuerfrauen dafür tun?
00:07:50: Als erstes muss ich sagen dass ich aktiv bin im Sinne von ihr unterstützt den Verein und ich versuche dort zu helfen wo es mir möglich ist beziehungsweise zu informieren, dass es den Verein gibt.
00:08:05: Aber ich bin jetzt nicht irgendwie federführend aktiv dabei.
00:08:09: was ich ganz wichtig finde ist das die Feuerfrauen da sind, um Frauen zu informieren und Frauen zusammenzubringen.
00:08:21: Es ist so dass man in den Wechseljahren teilweise das Gefühl hat Man kennt sich selber nicht mehr, man weiß nicht mehr was mit seinem Körper passiert Und auch vielleicht das Gefühl hat, dass man alleine ist und dort setzen die Feuerfrauen an.
00:08:36: Die bringen die Frauen einfach zusammen zum Informationsaustausch.
00:08:40: Die bieten eine Möglichkeit offene ehrliche Gespräche zu führen Erfahrungen auszutauschen also vielleicht was man gemacht hat um gewisse Beschwerden zu lindern an wen man sich wenden kann.
00:08:56: Also sie bieten einfach wirklich einen Rahmen für offene Gespräche.
00:08:59: Das ist ja mal das Erste, was sich ganz, ganz toll findet.
00:09:03: und das zweite ist dass sie auch Informationsveranstaltungen machen wo man niederschwellig hingehen kann, wo auch Frauen hingehen können die vielleicht nicht über die eigenen Beschwerden oder über die eigene Situation reden wollen offen sondern sich einfach dort Informationen holen können.
00:09:23: Wir haben eben jetzt zum Beispiel in der Woche einen Vortrag über den Backenboden bei uns da im Haus, im ACW.
00:09:31: Da bin ich auch ganz stolz, dass wir das hier im Haus anbieten können und dürfen auch.
00:09:36: Wir hatten einen Vordruck über Ernährung in den Wechseljahren sozusagen und es sind brennende Themen und die finden es ganz toll, dass die Feuerfrauen gibt und dass sie sich so engagieren.
00:09:52: Wie sind denn die Hormone, also Wechseljahre ist ja ein wichtiges Thema.
00:09:55: Und wie sind die Harmone in dein berufliches Leben gekommen?
00:09:59: Gab es dann Auslöser dafür, deine Neugier in diese Richtung zu lenken?
00:10:04: Ja, meine Patientinnen sind der Auslöser.
00:10:08: Sie sind in mein Leben kommen ... Ich bitte ihr, wie ich vorher gesagt habe schon die Stoßwellentherapie an und das ist manchmal so dass Die Stoßwelle ist super wirkt, aber bei Frauen in den mittleren Lebensjahren.
00:10:22: ich gemerkt habe, da gibt es die eine oder andere, wo ich nicht den Erfolg kann was sie vielleicht sonst haben.
00:10:27: Das ist einmal das erste.
00:10:28: Da habe ich mir schon überlegt warum ist das so?
00:10:32: Der zweite Aspekt ist der dass Sie im Krankenhaus behandeln mal Buschkrebspatientinnen, die eine antihormanelle Therapie kriegen, die durch die Antihomaneletherapie eben beschwerden von Wechseljahresbeschwerden kriegen.
00:10:49: Da kann man jetzt nicht irgendwie einfach die Therapie weglassen, aber man kann vielleicht schauen wie kann man den lindern?
00:10:56: Und der letztendliche Auslöser war dass ich eine Patientin in der Ordination gehabt habe, die mit einem Befund zu mir kämen ist an Blut und ein Feicheltest und mich gebeten hat ihr das Ergebnis zu erklären und wie damals da gesessen bin und mir gedacht dann oh mein Gott!
00:11:11: Ich kenne der Patientin überhaupt nichts wirklich dazu sagen.
00:11:16: Und das war so für mich der Punkt, wenn man denkt und es kann jetzt nicht sein.
00:11:20: Das darf nicht sein!
00:11:22: Ich bin ja selber eine Frau ich muss mir da eigentlich auskennen, ich muss was dazusagen können und dann habe ich halt begonnen, mich vorzubilden in den Bereichen und natürlich... ich bin auch eine Frau in diesem Alter, haben auch meine beschwerden und das weg des Interesses natürlich umso mehr weil man selber betroffen ist.
00:11:41: Und du profitierst auch von dir?
00:11:44: Auch super.
00:11:46: Du fährst im Zusammenhang mit den Wechseljahren jedenfalls Feuer für einen Teilaspekt gefangen, der vermeintlich klein in seiner Wirkung aber riesengroß ist die Vitamine und Spurenelemente nämlich die notwendig sind damit die Hormonproduktion rundlaufen kann.
00:12:01: Warum hast du dich in dieses Thema hineingetiegert?
00:12:06: Also, ich habe ja schon die Ausbildung zur automolekulären Medizin viele Jahre vorher gemacht.
00:12:11: Es war schon vorher so ein bisschen ein Steckenpferd von mir und vor allem dort wo ihr die Ausbildungen gemacht habt beim Netzwerk für Bio-Idyntehormone ist es einfach mit Teilaspekt gewesen dass man das miterücksichtigt.
00:12:31: Man muss sich vorstellen... bisschen so die Hormonproduktion wie eine Fabrik, wie eine Firma.
00:12:37: Ich habe die Arbeiter dort und ich will auch ein Ergebnis haben.
00:12:41: aber wenn ich die Bausteine nicht habe also die Rohstoffe nicht habe dann kann diese Produktion nicht reibungslos laufen.
00:12:51: und so stelle ich mir das eben auch bei den Hormonen vor.
00:12:57: um Hormone zu bilden, aber mir fehlen die Bausteine.
00:13:00: Die Co-Faktoren, um diese Prozesse reibungslos ablaufen zu lassen.
00:13:05: und ja deswegen habe ich begonnen mich einfach mit dem Thema ein bisschen näher zu befassen auch weil ich dazu wenig gefunden habe.
00:13:14: es gibt Pflanzen die häufig angewendet werden das man wirklich die Mikronährstoffe die Vitamine.
00:13:22: dass man das berücksichtigt ist eher aus meinem Blick im Hintergrund.
00:13:29: Es ist ein schönes Bild, das du da auch zeichnest also eben mit den Rohstoffen die man braucht um überhaupt produzieren zu können.
00:13:35: Das macht es irgendwie dann auch so gut nachvollziehbar oder der Versuch zumindest das Nachfall ziehen zu können wird erleichtert wenn man sich das so vorstellt oder dass man einfach gewisse Dinge braucht um zu produzieren.
00:13:49: Und es ist ja so, dass wir zwar vielleicht nicht mehr über die Eierstöcke produzieren nach der Männerpause.
00:13:55: Aber das ist andere Gewebe im Körper gibt, die eben Hormone produzieren und da gilt's einfach zu unterstützen.
00:14:01: Ja,
00:14:02: tut ein ganzheitlicher Blick beziehungsweise eine komplementär medizinische Betrachtung der Frauen in den Wechseljahren, den Frauen und ihren multiplen Herausforderungen in dieser Lebensphase schlicht und ergreifend gut, weil sie ganz gesehen wird?
00:14:19: Ich glaube, dass das nicht nur in dieser Lebensphase der Fall ist sondern in jeder Lebensphase und auch nicht nur bei uns Frauen, sondern bei die Männer genauso.
00:14:27: Dass es überall gut ist wenn man so versucht zumindest das Ganze zu sehen oder auch das ganze zu sehen.
00:14:32: Es ist wichtig die Teilaspekte zu sehen aber eben auch das Ganze.
00:14:38: Viele Erkrankungen sind ja multifaktoriell Das heißt es gibt nicht eine einzige Ursache dafür Sondern es spielen viele viele Faktoren Mit neben der Genetik, neben den Lebensstilfaktoren.
00:14:51: Eben wie vorhin gesagt haben auch schon die Psyche das soziale Umfeld und ich glaube dass es einfach wichtig ist das in einer Gesamtheit zu berücksichtigen.
00:15:06: Besonders in der Lebensspanne ist es glaube ich wichtig für die Frauen weil ja Frauen heute eine große Herausforderung stecken, wir stecken zwischen beruflicher Tätigkeit, Familie.
00:15:21: Manche haben vielleicht sogar Angehörige zu pflegen und gerade in der Lebensspanne ist es dann schon gut wenn man einfach das ganze große Ganze mitberücksichtigt.
00:15:34: Und sich auch Unterstützung holt?
00:15:35: Genau!
00:15:37: In den Wechseljahren, wir haben es schon angesprochen, spielen die Hormone ja verrückt und mit ihnen spielt auch der Fett- und Knochenstoffwechsel verrückt.
00:15:45: Diese tiefgreifende körperliche Umstellung schreit regelrecht nach einer Umstellung der Nährstoffversorgung von einigen benötigter Frauenkörper jedenfalls mehr als zuvor.
00:15:57: Warum ist das so?
00:15:58: Wie wird dieser Vitaminmineralstoff und Spurenelemente Hunger
00:16:01: erklärt?".
00:16:03: Also es kann einerseits einmal einfach der erhöhte Verbrauch sein.
00:16:08: Wenn wir jetzt zum Beispiel hernehmen, Frauen haben oft in diesen Jahren verkürzte Zyklen also dass die Regelblutungen häufiger kommen.
00:16:16: Die Regelbluttungen sind deutlich stärker bei manchen Frauen als sie es vielleicht von früher kennen.
00:16:22: durch diese permanenten erhöhten Blutverluste kann er mal einen Eisenmangel zum Beispiel resultieren.
00:16:29: Das ist etwas, was man zum Beispiel recht gut und leicht einmal ausgleichen kann.
00:16:40: Viele Frauen stehen in dieser Lebensphase in einer permanenten Stresssituation, der permanente Spagat zwischen Beruf, Familie, Freizeitaktivität ist teilweise auch eine Stresssituation.
00:16:54: Wenn man in permanente Stresssituationen ist, verbraucht man zum Beispiel mehr Magnesium.
00:17:00: Also das heißt der Magnesiumpedarf erhöht sich in dieser Phase oder manche Frauen nehmen auch regelmäßig Medikamente ein, die einfach mal die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen können.
00:17:15: Da folgt mir jetzt zum Beispiel der Protonenbumpenhemme als landläufiger.
00:17:19: Das Magenschutz bekennt einen den einfach viele regelmässig teilweise einnehmen und bei regelmäßiger Einnahmen kann dadurch einmal die Aufnahmen z.B.
00:17:28: von Calcium... von Magnesium und aber auch von Vitamin B-Zwölf zum Beispiel beeinträchtigt sein.
00:17:36: Also das können Gründeseinde an erhöhten Bedarf erklären, es ist aber
00:17:43: z.B.,
00:17:43: so dass wenn man jetzt speziell den Knochenstoff wechselt, den du vorher erwähnt hast, mal ausserbicken, dass der Abfall vom Oestrogen einen den abbaut der Knochenmasse einfach begünstigt.
00:17:57: Das heißt, unsere Knoche waren brüchiger und da kann man zum Beispiel unterstützend eingreifen indem man Calcium schaut dass der Calcium- und Vitamin D Spiegel gut ist das der ausreichend vorhanden ist um den Abbau einfach möglichst zu reduzieren und das sind so Wege wo man einfach gut eingreifen können.
00:18:21: Einfach, wo man was
00:18:22: tun kann.
00:18:22: Genau!
00:18:23: Und ohne großen Aufwand
00:18:25: eigentlich.
00:18:26: Natürlich sollte man das als erstes über die Ernährung schauen und auszugleichen, gesunde, ausgewogene Ernährungen.
00:18:33: Das ist uns glaube ich alle bewusst und nur da, wo wirklich Mängel sein sollt man dann auch mit Nahrungsergänzungsmittel zum Beispiel arbeiten.
00:18:44: Aber ich weiß nicht wie es andere geht.
00:18:47: aber mir geht's oft so dass wirklich täglich regelmäßig auf meine gesunde, pflanzenbasierte ausgewogene Ernährung zu schauen.
00:18:57: Dass mir es halt einfach einmal passiert dass ich in Stress bin und dass immer halt doch irgendwo schnell was holen.
00:19:03: Und ja, ich denke das begünstigt dann auch einfach mal an Mangel.
00:19:09: Welche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind es eigentlich für die Hormonproduktion besonders wichtig?
00:19:16: Und quasi beste Tanzpartnerinnen des Endocrinen-Systems.
00:19:21: Also das hängt ein bisschen davon ab welchen Schenkel der Hormonenproduktion man sich anschaut.
00:19:27: Es gibt da ganz ein tolles Bild eben wo das Cholesterin als Grundgerüst, also dass braucht man als Grund Gerüst?
00:19:35: Sexualhormone, die wir im Körper herstellen.
00:19:38: Das Cholesterin als Grundgerücht dargestellt ist und der erste Schritt der Umwandlung basiert in den Mitochondrien, das sind die Kraftwerke unserer Zelle zum Pregnenolon.
00:19:51: Also das Pregneneolon ist praktisch die Großmutter aller... Geschlechtshormone, aus dem entwickeln sich dann alle anderen weiter.
00:20:00: Und rein für den ersten Schritt braucht man Co-Faktoren wie Magnesium, Vitamin D, Koeenzymbkuzin, Vitamin B-Zwölf.
00:20:08: Also einfach dass der Schritt der Umwandlung zwischen Cholesterin und dieser Vorstufe der Hormone prägnender Lohn gut passieren kann, braucht man diese Co- Faktoren?
00:20:17: Die Großmutter kann nur entstehen wenn ... Genug von diesen
00:20:21: Kursen.
00:20:21: Genau, das Bild vom Fabrik von vorher normal hernehmen, wenn auch genug von diesen Baustoffen zur Verfügung stehen.
00:20:30: nur dann kann wirklich die Großmutter entstehen.
00:20:32: und dann geht es natürlich weiter je nachdem in welchen Schenkel der Hormonproduktion wir gehen.
00:20:37: also zum Beispiel wenn wir jetzt Richtung Progesterone gehen braucht man wieder andere Co-Faktoren als wie wenn wir z.B.
00:20:43: Richtung DHA und letztendlich eben Österreichol gehen sind die Co-Faktoren einfach andere, je nachdem welche Beschwerden das die Patienten haben.
00:20:57: Welche Mängel dass die Patienten habe kann man das dann aber gut ausgleichen?
00:21:02: Wie wenn das Bild, das du mir da so zeigst, weil es ist wirklich sehr schön.
00:21:06: Das werden wir einfach in der Medikaphrie andrücken.
00:21:09: Dann können auch unsere Hörerinnen nachsehen sozusagen.
00:21:12: Weil zwischen der Großmutter und Progesteron ließ sie da Zink, Vitamin B, Magnesium, Vitamin D und Vitamin E. Also breite Palette die notwendig ist damit die Großmütter dann auch Progesteron in den richtigen... in Form und Ding bilden kann.
00:21:31: Das ist
00:21:33: super, das werden wir dann einfach abbilden.
00:21:37: Welche dieser Nährstoffe, also die jetzt auch wichtig sind eben um vom Cholesterol bis hin zu den wichtigen Hormonen zu kommen, welche dieser Nähstoffe spielen für die Harmonproduktion in den Wechseljahren entscheidende Rollen?
00:21:50: Wo sich ja das ganze endocrine Spiel bis sie dreht.
00:21:54: Also grundsätzlich muss man natürlich sich einmal alle anschauen und schauen, ist irgendwo am Mangel?
00:21:59: Alle die was wir jetzt vorher besprochen haben können eine Rolle spielen.
00:22:03: ich glaube mal die wichtigsten sein des Magnesium das Vitamin D- und die B-Vitamine.
00:22:09: also die stehen so für mich irgendwie im Vordergrund vor allem weil die schon in den ersten Schritten der Umwandlung vom Cholesterin zur Großmutter der Hormone zum prägener Lohntschuldigung auch alle spielen.
00:22:23: Ja,
00:22:24: das sind einfach so Hauptfaktoren
00:22:25: die immer
00:22:26: wichtig bleiben.
00:22:30: Wenn es bei der Einnahme dieser Kraftstoffe geht es ja darum... die Wirkung im Griff zu haben, beziehungsweise die Dosierung auch in den Griff zu bekommen.
00:22:40: Wie wird das gemacht?
00:22:41: Muss man da ein Hormonstatus abklären oder muss man da die Mineralstoffe im Blut abklärn?
00:22:47: wie passiert es?
00:22:49: Also grundsätzlich mache ich beide.
00:22:51: Sie schauen mal den Hormonstatus an und schauen wir dann auch im Blutt eben die Mikronährstoffe an.
00:22:59: Ich schaue mal zuerst die Gängigen an also Eisen, Vitamin B-Zulf Vitamin D. Aber je nach Patientin, man muss jetzt ganz ehrlich sagen auch je nach finanzieller Möglichkeit der Patientin schauen wir uns dann noch mal im Vollblut gewisse Mikronährstoffe an.
00:23:17: Es gibt Mikronärstoffe die in einer größeren Konzentration in die Zellen drinnen vorkommen und dem muss man sich dann eben im Vollblood anschauen.
00:23:25: Leider ist es so dass das die Patienten die Kosten dafür die Patienten selber tragen müssen dass auch teilweise einfach mit Kosten, mit erheblichen Kosten verbunden ist.
00:23:37: Deswegen versuche ich ja immer so ein bisschen gezielt schauen wo seien die Beschwerden und welche bestimmen wir.
00:23:43: also man kann eine Unmenge von Mikronährstoffen bestimmen aber ich versuch mich auf das zu konzentrieren was essentiell ist und was auch zu den Beschwerdebilder der Patienten passt.
00:23:56: Das ist so wichtig, dass man das überhaupt weitermachen kann.
00:24:00: Genau und es ist ja ein Schrittweise vortaschen.
00:24:04: also ich finde immer wir sein in der Medizin ein bisschen wie Detektive.
00:24:09: Wir erheben die Anamnese, also die Krankengeschichte, wir erhebe die Symptome.
00:24:14: Schauen wir mal als erstes in welche Richtung könnte es führen?
00:24:17: Wir machen dann Untersuchungen führende Informationen.
00:24:20: zusammen können wir dann zu einer Behandlungsempfehlung, so ein Ergebnis eigentlich wie ein Detektiv, wie ein Ermittler.
00:24:30: Und es kann auch mal passieren dass man das Ergebnis dann auch wieder revidieren muss.
00:24:35: Dass man auch draufkommt und da war jetzt vielleicht nicht ganz auf den korrekten Weg umdass man das in einen zweiten Moment revidiern muss aber dass man einfach Schritt für Schritt vorgeht und dann gemeinsam mit die Patienten zum guten Ergebnis geht.
00:24:49: Gutes Ergebnis ist in dem Fall ja auch die Energie oder die, die die Patientinnen spüren wenn sie, wenn das richtig eingestellt ist sozusagen.
00:24:57: Genau genau also das ist ja auch ganz bei für ganz viele Frauen einfach ein Thema in der Lebensphase die Reduktion der Leistungsfähigkeit und manchmal braucht es kleine Schritte um das zu verbessern.
00:25:11: Geht es da, also wenn du diese Mineral- und die anderen Nährstoffe alle bestimmst?
00:25:17: Und dann auch für die Frauen den richtigen Weg suchst?
00:25:20: beziehungsweise finde ich.
00:25:21: Geht's bei der Einnahme der Kraftstoffe um die Wechsel ja beschwerden?
00:25:26: Also um sie in den Griff zu bekommen oder reicht die Wirkung?
00:25:29: weil die Wirkung der Hormone ja auch das tut weit darüber hinaus.
00:25:34: Wenn ich jetzt Hormone zuführe, würde ich schon sagen, dass das mal weiter rüber hinausgeht.
00:25:39: Es ist so, wenn ich Hormonen zufühe, als erstes einfach Symptome-Linder, die die Patientin hat.
00:25:45: Das ist für Patienten, die massiv betroffen sind und die ausgeprägte Beschwerden haben, die sie wirklich im täglichen Alltag beeinträchtigen einmal sicher... ...die erste Möglichkeit.
00:25:59: Aber ich glaube Das Ziel sollte sein, dass man möglichst im Körper auch das Rüstzeug geben.
00:26:05: Dass er wieder das ausgleichen kann und in diesen anderen Geweben, die auch Hormone bilden, die Hormonproduktion übernehmen kann, wieder gut reibungslos dort ablaufen kann.
00:26:18: Damit der Körper das kann, müssen wir ihm in einem zweiten Moment einfach die Nährstoffe zuführen, wie er braucht.
00:26:25: Also zum Symptome lindern.
00:26:28: Ja?
00:26:28: Zuvor von Hormonen... Aber in den zweiten Schritt auch schauen, was fehlt meinem Körper denn?
00:26:35: Dass er
00:26:37: gut
00:26:37: das ausgleichen kann.
00:26:38: Weil es gibt ja Frauen die haben überhaupt keine Beschwerden.
00:26:42: Warum ist das so?
00:26:43: Vielleicht... ich kann's jetzt nicht bestätigen weil die Frauen kommen jetzt natürlich nicht.
00:26:49: Aber vielleicht sind diese Frauen mit diesen Mikronährstoffen gut versorgt und können das dadurch recht gut ausgreichen.
00:26:57: eben wie gesagt, kann schon nicht immer um Heilung.
00:27:01: Also wir kriegen alle Symptome weg sondern es geht auch einfach um eine Verbesserung der Lebensqualität.
00:27:09: Verlernter Körper verlernen die Gewebe eigentlich dann die Hormone zu produzieren oder ihre Aufgabe zu erfüllen wenn sie zugeführt waren?
00:27:20: Nein das verlernt der Körper nicht.
00:27:23: Man
00:27:23: kann das immer ankicken.
00:27:24: Genau man kann das schon wieder ankücken.
00:27:28: Es ist ja so, dass man durch die Zufuhr von Hormonen nicht irgendwie die Wechseljahre verschiebt nach hinten verschieb oder so.
00:27:36: Sondern dass trotzdem dieser Wechsel passiert.
00:27:41: Also das kann der Körper, da kann es auch viel.
00:27:45: Wenn er will?
00:27:46: Genau wenn er will und wenn man ihn vielleicht manchmal dort ein bisschen unterstützt.
00:27:51: Genau, wichtig ist auch dass man den Ausgleich schaut als erstes einmal über die Ernährung zu optimieren.
00:27:58: Dass man sich anschaut wie ernährt sich die Patienten kann man dort vielleicht was optimieren.
00:28:05: und nur zum Auffüllen von Speichern beziehungsweise wenn ich wirklich sehe da ist aus irgendeinem Grund der Vermehrter Verbrauch Also in Form von Nahrungsergänzungsmittel, die Speicher auffüllt.
00:28:18: Und du hast ja vorhin auch diesen deinen drichosomatischen Ansatz quasi erklärt schauen was tut mir gut?
00:28:25: Genau!
00:28:25: Genau, das ist ganz wichtig.
00:28:27: Was tut mir gut?
00:28:28: Wie kann ich den Körper noch unterstützen mit Lebensstilmodifikationen?
00:28:32: Zum Beispiel wenn wir jetzt wieder die Knochengesundheit von vorher hernehmen.
00:28:36: Da empfiehle Ihnen die Frau immer einfach den Kraftsport weil es wichtig ist um die Muskulatur zu stärken und auch für den Schutz vor dem Knochanabbau einen wichtigen Effekt hat.
00:28:53: Welches Ziel verfolgst du also für dich als Medizinerin und auch für die Frauen, die bei dir Antworten suchen?
00:29:00: Ja, möglichst natürlich das Ziel zu heilen.
00:29:05: Aber wie gesagt, auch mit Beschwerden lindern, mit Lebensqualität verbessern kann man gute Erfolge erzielen.
00:29:14: Und für mich ist das Ziel immer dass die Patientin zufrieden.
00:29:23: Die Patienten erwarten ja nicht immer das Gleiche wie wir zum Beispiel.
00:29:27: Man muss das auch ein bisschen individuell mit der Patientin absprechen, was ist denn die Erwartung?
00:29:33: Und viele Patientinnen sind auch schon glücklich mit einer Linderung da beschwerden.
00:29:39: Also du tust eigentlich das Bewusstsein auch an Kicken in dem Sinn in dem Nr.
00:29:45: Schau, wie geht's ihr?
00:29:48: Wo
00:29:48: soll man gemeinsam hin?
00:29:49: Genau.
00:29:50: Das versuche
00:29:52: ich
00:29:52: mit der Patientin einfach zu erruhren.
00:29:56: Das ist doch ein schöner Weg!
00:29:59: Vielen vielen Dank für das Gespräch, liebe Sabine.
00:30:02: Es hat sehr Spaß gemacht und ich wünsch dir noch einen schönen Tag.
00:30:06: Danke, danke dir auch fürs Gespräch.
00:30:08: Es war für mich eine spannende und tolle Erfahrung.
00:30:11: Schön.
00:30:12: Ciao.