Nah am Leben

Shownotes

Kathrin Bielowski ist Yogalehrerin und hat eine Ausbildung zur SATYA-Lehrerin gemacht. „Mir war immer klar, ich möchte mein Yoga so praktizieren und das so weitergeben, dass es durchs Leben begleitet“, sagt sie und lenkt im Podcast unter anderem das Interesse auf das Feuer unserer Mitte – Agni –, das ganz zentrale ayurvedische Thema, wenn es um Gesundheit geht.

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00:00:00: Es freut mich sehr, Katrin Bier-Lofsky heute in meinem Podcast Wohnzimmer Willkommen heißen und mit ihr über Yoga sprechen zu dürfen.

00:00:09: Ja?

00:00:09: Bei diesem großen Thema dürfen wir wohl eine schöne ganzheitliche Weltreise durch das Leben erwarten!

00:00:16: Eine Station wird dabei die Körpermitte sein und auch bei den Wechseljahren machen wir halt doch bevor wir starten.

00:00:23: verrate uns doch liebe Katrin wer bist du was machst du und was treibt dich an?

00:00:30: Sehr gerne.

00:00:32: Also wer bin ich?

00:00:33: Es ist natürlich eine schwierige Frage, könnt meinem Yoga sehr philosophisch sehen.

00:00:38: Ich gehe es jetzt doch ein bisschen praktisch an... Viele Frauen eigentlich bin ich sehr vieles.

00:00:44: Ich bin natürlich Tochter, bin Schwester, bin Mama, bin Ehefrau und beruflich bin ich Yoga-Lehrerin schon seit zwanzig Jahren.

00:00:52: Ursprünglich aber eigentlich Übersetzerin.

00:00:55: Ich habe Übersetzung studiert und auch als Übersetzerin gearbeitet Und ich betreibe auch den Raum am Museum in der Museumstraße In Innsbruck.

00:01:05: das ist ein Raum in dem ich selber arbeite und in dem anderen Menschen ihre Arbeit machen können.

00:01:12: Arbeiter sind in dem Fall auch Yoga?

00:01:13: Yoga, genau oder ja, mit meinem Fall ist es Yoga und es gibt Therapeutinnen die dort arbeiten andere Yoga-Lehrer, Pilateslehrer.

00:01:22: Welche Sprachen hast du

00:01:24: studiert?

00:01:25: Englisch und Spanisch habe ich studiert.

00:01:27: Ich bin direkt nach der Matura nach Spanien, hab dort Spanische gelernt und dann eigentlich erst entschieden Übersetzerin zu werden.

00:01:39: Auf deiner Homepage schreibst du folgendes.

00:01:42: Yoga ist die einfühlsame, achtsame, ehrliche, offene, großzügige gleichmütige begeisterte Erkundung des Lebens.

00:01:52: Diese Worte allein könnten als schon als ziemlich positive Lebensfunken oder Leitgedanken für Lebenswege verstanden werden – sind sie das?

00:02:02: Oder besser ist Yoga Das für dich?

00:02:06: Also diese Leitsätze, die stehen wahrscheinlich bis zum Moment des Podcasts gar nicht mehr auf meiner Website.

00:02:11: Die wird gerade neu umgebaut aber nicht weil sie so nie mal sagen wird.

00:02:15: also ich finde die wird es sofort wieder so unterschreiben.

00:02:18: und die sind eigentlich eine sehr freie Übersetzung von einem ganz zentralen Aspekt im klassischen Yoga.

00:02:25: Es gibt ein Yogatext-Yogasutrennen von Patanjali Auf den sich das klassische Yoga sehr stark bezieht dass es im Yoga drum geht, über acht verschiedene Pfade zu geistiger Ruhe zu finden.

00:02:39: Und die Jamas und Nijamas nennen sich die sind diese ersten Pfeiler kann man sagen.

00:02:46: Die werden ganz unterschiedlich übersetzt und das ist die Übersetzung, die mir mein erster Yoga-Lehrer geben hat und dem mich sehr angesprochen hat weil sie eine sehr freie und lebensbejaende Übersetzung ist.

00:02:57: also ich würde sagen ja auf jeden Fall ist Yoga das für Und ist das auch irgendwie so meine Einstellung zum Leben?

00:03:05: Das steckt auch das ganze Leben drin, muss man sagen.

00:03:08: Ja, ja, das stimmt.

00:03:10: Aber das Bedürfnis nach einem klaren Geist, nach innerer Ruhe und am Körper der im Einklang mitschwingt, muss die Menschen... überall verbinden, weil Yoga sich in den letzten, weiß nicht wie viele Jahren von einer spirituellen indischen Praxis zu einer Art globalem Wellness-Trend entwickelt hat.

00:03:30: Wie hat es dich erwischt?

00:03:32: Also wie hatte ich Yoga gefunden?

00:03:33: oder hast du zum Yoga gefunden?

00:03:36: Ich würde eher sagen, Yoga hat mich gefunden wirklich ganz, ganz zufällig!

00:03:41: Ich war im meiner Kindheit und Jugend überhaupt kein Bewegungsmensch Und eigentlich das, was vielleicht schon ein bisschen für das Yoga gesprochen hat war sehr nach innen gekehrter Mensch.

00:03:54: Ihr habt mir viel mit mir selber und mit meiner Innenwelt beschäftigt würde ich sagen.

00:03:59: Und Yoga habe ich dann entdeckt auf einer einigen Reise durch Australien.

00:04:04: Einerseits war es irgendwie so ein bisschen hippi Leben in einem Campingbus doch aus Australien fahren Und da hat es viele Menschen geben, die Yoga praktiziert haben.

00:04:13: Die ich da kennengelernt habe.

00:04:15: aber vor allem was?

00:04:15: so dass man wahnsinnig viel im Auto gesessen sind und die dann in einer Raststätte ein Buch mit Joga-Übungen entdeckt hab das gekauft hab und ab dann jedes mal wenn wir einen längeren Stopp gemacht haben, Yoga gemacht hab einfach nur um mir bissel zu bewegen weil da war des Bedürfnis dann da.

00:04:30: also es war wirklich totaler Zufall.

00:04:33: Vor allem Ministerale, das finde ich schon sehr

00:04:36: lustig.

00:04:36: Genau!

00:04:36: Also es gibt ein Foto von mir wo ich an so eine Rast stelle dem Staub stehe, im Baum irgendwie.

00:04:43: Das ist meine erste Verbindung mit Yoga

00:04:45: eigentlich.".

00:04:46: Und dann hat es mich nicht mehr loslassen?

00:04:47: Dann hat sie mich nicht mal loslassen genau also zu der selben Zeit.

00:04:50: interessanterweise hat sich meine Mama in Innsbruck angefangen sehr viel mit Ayurveda zu beschäftigen Und wie ich dann zurückgekommen bin nach der einjährigen Reise, habe ich begonnen in Innsbruck etwas Yoga zu machen und hab schnell gemerkt es ist nicht ganz so das was sie sucht.

00:05:04: Was sie da geben hat und bin dann an viele verschiedene Plätze eigentlich gereist im Rahmen von meinem Übersetzungsstudium.

00:05:11: Ich war in Italien, ich war in Chile auf den kanarischen Inseln und habe das immer genützt um Yoga zu machten und meine Ausbildungen zu machen.

00:05:19: So hat sich das entwickelt.

00:05:21: Ich hab das

00:05:22: parallel gemacht, es war gar nicht die Idee eigentlich Yoga-Lehrerin zu werden.

00:05:26: Es war nur einfach der Wunsch, das zu vertiefen und zu schauen was Yoga alles sein kann.

00:05:31: Du

00:05:32: hast gerade erwähnt dass deine Mama sich mit Ayurveda auseinander gesetzt hat?

00:05:37: Das ist ja die indische Wissenschaft der Selbstteilung für die yoga ertragende Säule.

00:05:43: Also du bist vielleicht über deine Mama dazukommen aber wie hat sich das dann weiterentwickelt?

00:05:47: Wie ist es dann auch wichtig für deine eigenen Wegwarten?

00:05:51: Ja, genau.

00:05:52: Das hat sich über sie entwickelt und wir haben dann angefangen gemeinsam zum Beispiel in Italien Yoga- und Ayurveda Retreats anzubieten.

00:06:03: Für mich ist Yoga & Ayurveda ganz untrennbar miteinander verbunden.

00:06:06: Also wie du gesagt hast, Yoga ist ein Teil des Ayurveda.

00:06:09: eigentlich wird im Ayurväder empfohlen als Lebens... Verstärkende Maßnahme, so kann man vielleicht sagen.

00:06:17: Und was mir besonders gut gefällt ist dass das Ayurveda so nah am tatsächlichen Leben ist.

00:06:23: Also es ist ganz nah an den Entwicklungen der Natur, an den Jahreszeiten und an den Lebensphasen.

00:06:29: Mir war immer klar ich möchte mein Yoga so praktizieren und es also weitergeben, dass es durchs Leben begleitet und da kann man die ayurvedischen Aspekte sehr gut mit reinnehmen indem wir sich eben wie immer Yoga macht, an dem orientiert wie das Wetter draußen ist zum Beispiel.

00:06:46: Und ich habe einfach dann im Hintergrund verschiedene Fortbildungen zur Ayurveda gemacht und immer versucht die beiden miteinander zu verknüpfen.

00:06:53: also bin jetzt nie ganz in die Ernährung eingetaucht oder in die Massage so wie andere vielleicht im Ayurveder sondern ich hab immer diese Verbindung mit dem Yoga gesucht.

00:07:02: Das klingt alles sehr frei.

00:07:04: Also es klingt alle sehr, sehr offen und frei.

00:07:06: Und ich persönlich finde sie auch immer ganz wunderbar wenn Methoden, ob jetzt therapeutischer Art, medizinischer oder welcher Art auch immer sind nicht streng sondern offen weiterentwickelt werden können das dem Menschen auch bis zum gewissen Grad ermöglichen Rosinen zu picken also Rosinenpicken in dem Sinn dass sich holen was ihnen gut tut aus deiner eigenen Yoga-Methode entwickelt, kannst du erklären was sie auszeichnet und wie sie sich entwickelt hat auch?

00:07:37: Also ich habe das große Glück gehabt mir diese Freiheit nehmen zu dürfen weil ich immer Lehrer gehabt hab die das auch so gesehen haben.

00:07:44: Weil ich glaube es gibt im Yoga sehr vieles was sehr streng ist.

00:07:47: Auch aus Indien kommen so sehr strenge Regelwerke wo sich Menschen schon wünschen dass man sich an das haltet und definieren wollen was ist Yoga?

00:07:57: Das ist kein Yoga.

00:07:58: Ich hab das für mich nie so machen müssen, was ich schön finde und habe eben verschiedene Dinge mir angeschaut die aber alle gemeinsame Aspekte gehabt haben.

00:08:09: also was für mich immer ganz wichtig ist, ist die Selbstbefähigung dass man Menschen ein Werkzeug gibt mit dem sie sich selber unterstützen können.

00:08:18: Mir war immer wichtig, dass es nicht dogmatisch ist, mir war wichtig, dass eine gewisse Methode dahinter steht, die den Menschen hilft schrittweise zu lernen und immer auch auf der Stufe zu sein wo es für sie gerade passt nicht irgendwo hin gehen zu müssen was zu viel ist.

00:08:37: Und eben diese immer wieder diese Anknüpfung an das tatsächliche Leben, was bedeutet es?

00:08:44: Also so die Idee, Minna Höhle zurückzuziehen und dort zu meditieren.

00:08:47: Das hat Minni angesprochen, mir ist es immer darum gegangen wie kann das in unserem Alltag, in unserer Welt unterstützen?

00:08:54: und haben wir damit erlaubt manches einfach ein bisschen... hinten anzustellen, was eher vielleicht mit einem indischen Leben in Verbindung steht und ganz stark immer die Arbeit mit dem Körper.

00:09:05: Also das Körper bejahende, das Hinhören zu den Körperempfindungen sind so die Dinge, die wir eben begleitet haben.

00:09:12: Wir haben verschiedene Ausbildungen gemacht zum Beispiel in Österreich für Spireidynamik wo es ganz viel wirklich um Anatomie und Physiologie geht.

00:09:19: welche Schwierigkeiten hat der menschliche Körper?

00:09:22: Wie kann man sich da unterstützen?

00:09:23: Ich habe auch Ausbildung in Ayurveda gemacht Verdauungsgesundheit, verschiedene Schwerpunkte und habe das dann alles so zusammengefügt.

00:09:32: Und es entwickelt sich immer weiter.

00:09:34: Also ich würde nicht sagen, es ist eine Methode die so steht.

00:09:36: Das entspricht mir gar nichts sondern es ist einfach etwas was sich entwickelt.

00:09:40: Ist es schwierig eigentlich der Lehrer und Lehrerinnen zu finden auf dem Weg oder passiert das?

00:09:46: Ja, mir passiert das einfach.

00:09:48: Ich hab eher manchmal die Schwierigkeit dass sie zu viele findet, die interessant findet und mich dann ein bisschen entscheiden muss wo ihr als nächstes hinschaut.

00:09:56: Was unterzubringen ist natürlich in meinem Alltag und ich finde auch, wenn man was lernt.

00:10:00: Man braucht Zeit, das zu verdauen selber, dass wir sich selber zu spüren, zu integrieren bis man es dann weitergeben kann.

00:10:06: also muss immer aufpassen, dass nicht so viel wird.

00:10:09: Und ihr habt einfach immer sehr international geschaut.

00:10:12: Ich bin viel gereist habe seit Corona viel online gemacht, hab das als sehr bereichernd und als große Chance für mich selbst empfunden.

00:10:21: Also du machst viel hat bittes ja auch viele viele Online Sachen an, so Filmeanleitungen.

00:10:27: Man kann das auch begleiten zu deinen Kursen.

00:10:30: Auf jeden Fall!

00:10:32: In der Zwischenzeit gibt es ja unglaublich viele Studien die positiv und heilsamen Effekte des Yoga wissenschaftlich nachweisen.

00:10:41: Verfolgst du diese Berichte aufmerksam oder beobachtest du das eher mit Gleichmut?

00:10:47: Weil es für dich eigentlich überflüssig evidenzbasierte Bestätigungen dessen sind was du eh schon lange weißt erlebst und auch beobachtest?

00:10:56: Also ich beobachte es schon, aber jetzt nicht ganz streng.

00:11:00: Es ist jetzt nicht der ganz große Fokus von mir.

00:11:04: Ich für's eben, für mich selber brauche ich nicht als Bestätigung.

00:11:06: Ich hab das Gefühl, mir ist das ganz klar... Was es mir hilft manchmal, vergisst mal wenn man das selber so viel macht wie wirksam wirklich diese ganz einfachen Praktiken und Techniken des Yogas sind die so langer probt sind.

00:11:19: Man vergisst wirklich, wie wenig soviel bewirken kann, wenn es für einen selbstverständlich ist Und da hilft sie mir dann manchmal solche Studien zu lesen um mir das wieder bewusstzumachen und das dann auch dementsprechend kommunizieren zu können.

00:11:32: Aber mehr als Studien interessiert mir eigentlich immer zu hören, was Menschen aus ihrer eigenen Erfahrung sagen.

00:11:40: Also Menschen die wirklich tief in die Praxis eintauchen.

00:11:42: Egal ob jetzt mit sich selber oder im Arbeiten mit anderen Menschen und ich finde das, was aus der Erfahrung kommt ist für mich immer noch spannender als das was aus einer Theorie kommt würde ich sagen.

00:11:55: In dieser Medikapodkaststaffel kommt auch die wunderbare Ärztin Barbara Spanner Unterwege zu Wort.

00:12:01: Ich habe mit ihr über die psychosomatische Medizin gesprochen, die den Menschen als Ganzes betrachtet und in deren Therapien etwa mit den Artenübungen oder auch mit der Meditation zahlreiche heilsame Yoga online zu finden sind.

00:12:15: Da war Gus Nav.

00:12:16: Diese so spannende Entspannungsnarf des parasympathischen Systems ist ja auch unglaublich dankbar und reaktionsfreudig, wenn Yoga als Mittel zur Stressregulation und zu emotionalen Regulation eingesetzt wird.

00:12:30: Kann deine Ausbildung zur Satya-Lehrerin irgendwie als psychosomatische Erweiterung deines Wissens und deiner Arbeit verstanden werden?

00:12:38: Oder ist es zu einfach gedacht?

00:12:40: Also Ja!

00:12:41: Kann's auf jeden Fall, kann auf jeden fall so gesehen werden... Die Satya-Praxis ist eine, die uns sehr in der Selbstregulation unterstützt.

00:12:50: Es gibt ganz viel Raum, einen Bewegung und im Pausen zum Hinspüren zu schauen wo fühlt man sich?

00:12:57: Wo steht man energetisch eigentlich von der eigenen Befindlichkeit her und dem dann auch Ausdruck zu geben.

00:13:06: also man darf selber entscheiden ob man schnellere Bewegungen geht ruhigere Bewegung geht.

00:13:11: da gibt es Begleitung, aber relativ viel Freiheit.

00:13:15: Und ich bemerke in den letzten Jahren immer mehr dass viele Menschen die Schwierigkeit haben das sie sich zum Beispiel müde fühlen und sich nie ganz sicher sind.

00:13:25: brauchen Sie Ruhe oder brauchen sie Aktivität?

00:13:28: also es gibt so eine Erschöpfung bei vielen Menschen und der Weg heraus ist oft sehr schwierig zu spüren, was braucht es denn damit's mir wieder besser geht.

00:13:37: Und da finde ich kann die Satya-Praxis sehr gut ansetzen und ich mag das immer gern sehr differenziert sehen und finde man muss ein bisschen aufpassen mit der Selbstregulation dass es nicht immer in die Beruhigung geht.

00:13:52: also es gibt so eine gewisse Tendenz gerade im Bezug auf den Vargusnerv, dass uns vermittelt wird wir müssen alle ruhiger werden.

00:13:58: ja wir leben alle in einer sehr stressgeprägten Zeit und Gesellschaft.

00:14:04: Aber ich glaube, aktiv sein zu können, handlungsfähig sein zu kunnen.

00:14:08: Auch einmal wütend sein zu kann zum Beispiel ist sehr wichtig und braucht in der Selbstregulation auch Ausdruck.

00:14:15: Und dafür muss man mit so Trends immer vorsichtig sein.

00:14:19: Der Vargus-Nerv ist spannend aber ja... Man muss genau hinschauen!

00:14:25: Also allgegenwärtig, aber es gibt gerade wieder einige Theorien die über den Haufen geworfen werden weil immer sehr großer Trend draus entstanden ist.

00:14:33: Den man sich genau anschauen muss.

00:14:35: Vielleicht sollten wir ganz kurz Satya überhaupt erkennen.

00:14:40: Satya ist eine Praxis, die einer meiner Yoga-Lehrer in Amerika, T.S.

00:14:44: Little entwickelt hat.

00:14:45: Es nennt sich eigentlich Sensory Awareness Training for Yoga Attunement.

00:14:50: also es ist mega kompliziert!

00:14:52: Satya aber auch ein Sanskrit Begriff.

00:14:55: Ganz ein schöner eigentlich der so für seine innere Ausgeglichenheit steht.

00:15:00: Ich glaube, deswegen hat er das auch so ausgewählt und es geht um Bewegungen die eben uns sehr inssensorische Bewusstsein bringen.

00:15:10: Es sind viele gleitende Drehende rollende sehr spielerische Bewegung dabei.

00:15:14: Wir lockern viel die Faszien, bringen Lümpfe in Bewegung, bringen gestautes.

00:15:20: Inbewegung geht nicht so sehr darum, wirklich eine ganz klassische Yoga Praxis zu gehen.

00:15:27: Wobei wir das jetzt in meinen Stunden zum Anschluss immer machen.

00:15:30: Aber es ist eigentlich wie so eine spielerische Vorbereitung auf die eigentlich vielleicht körperliche herausforderndere Yoga Praxiste.

00:15:39: Also du baustest einfach einen auch hinterher?

00:15:41: Genau ich baue das ein.

00:15:42: also ich habe schon eigene Stunden, die dem Satya gewidmet sind aber es fließt natürlich in die anderen Stunden auch rein.

00:15:50: Also ich habe das Gefühl in der Zwischenzeit, dass extrem viele Menschen mit Yogamatten unterwegs sind.

00:15:56: Entweder von oder zu die Yoga-Studios radelnd oder gehend.

00:16:01: Hast du auch das Gefühl und dass die meisten oder viele davon einfach Frauen sind?

00:16:06: Hast du also das Gefühl, dass die Joginis sich in den letzten Jahren exponentiell vermehrt haben?

00:16:13: Den Trend beobachte ich schon relativ lang.

00:16:15: Ich würde wirklich sagen, das sind schon zehn, fünfzehn Jahre.

00:16:18: Es gibt sicher verschiedene Gründe dafür.

00:16:23: Alles, was man machen wird mehr nach außen getragen und gezeigt irgendwie wenn wir damit etwas ausdrücken möchten.

00:16:30: Es gibt natürlich viel mehr Marketing dahinter und es gibt Marken die sich schön zeigen und wo man gerne im Yoga Outfit durch die Stadt geht.

00:16:38: so das kommt natürlich mit dazu.

00:16:40: aber natürlich ja Yoga ist sehr gepraxen.

00:16:42: es gibt einen großen Markt.

00:16:46: auch ganz klar der Frauenanteil ist größer als der Männeranteil.

00:16:50: Kannst du dir erklären, warum der Frauenanteil größer ist als der Männeranteil?

00:16:54: Ja, ich finde, man muss beide Seiten anschauen.

00:16:55: Man kann sich fragen, warum ist der Männeramteil kleiner und warum ist den Frauenanteile größer?

00:17:00: Also ich sehe beide Seiten.

00:17:02: Bei mir gibt es so wie überall auch natürlich weniger Männer als Frauen im Einzel.

00:17:07: Habe relativ viele Männer in der Einzelarbeit einen großen Teil eigentlich.

00:17:12: Ich erkläre mal das ein bisschen damit dass sich Männer eben dann in doch frauengeprägten Gruppen nicht zu wohl fühlen dass Männer auf die Sorge haben, dass sie sich nicht so gut konzentrieren können, nicht so einlassen können.

00:17:22: Da haben Frauen vielleicht mehr Vertrauen.

00:17:28: Vielleicht muss ich mal vorsichtig sein mit allgemeinerungen, aber mehr bewusst dass es diesen Ausgleich braucht und gleichzeitig auch da mag ich das gerne ein bisschen differenziert sehen.

00:17:39: Ich glaube uns Frauen wird auch oft vermittelt, dass wir reguliert sein sollen.

00:17:44: Wir haben auch die Aufgabe in Familien, in Gruppen zu regulieren und spüren dadurch, dass man darauf schauen müssen dass man das können sozusagen.

00:17:54: Also, das finde ich auch ganz ein spannenden Aspekt sich, das ein bisschen vor dem Hintergrund anzuschauen und natürlich auch körperlich.

00:18:01: welches Körperbild vermittelt Yoga?

00:18:03: Welches Körperbild erwarten uns von Frauen?

00:18:06: also glaube da so vieles hinein fließt

00:18:08: tatsächlich,

00:18:11: dass es ausmacht, dass mehr Frauen landen als Männer.

00:18:14: Das mit einem gesellschaftlichen Druck finde ja unglaublich spannend.

00:18:17: was du jetzt gerade gesagt hast Eigentlich auch wieder über, oder?

00:18:23: Genau genommen.

00:18:24: Stimmt was es ist.

00:18:28: Deine Neugier haben wir jetzt schon des öfteren Kennengelernt in unserem Gespräch auch schon und die bezieht sich auf psychische und physische also eben ganzheitliche Zusammenhänge und hat auch dein Interesse an der Körpermitte oder für die Körpermite entflammen lassen.

00:18:44: das Agni spielt dort eine ganz schön wichtige und besondere Rolle.

00:18:48: kannst du das erklären

00:18:50: Um.

00:18:51: Also wir haben ja gerade selber vor kurzem einen drei Stunden langen Podcast über Agni ankündigt.

00:18:57: Man könnte wirklich sehr, sehr viel drüber sagen aber wenn man es kurz fast des Agni ist im Ayurveda, wenn's um die Gesundheit geht das ganze zentrale Thema also Agni is das Feuer in unserer Mitte Es ist aber auch das Feuer jeder einzelnen Zelle.

00:19:15: Es gibt verschiedene Agnis im Ayureta Es gibt das Agni des Geistes Es gibt eben das Agniderverdau.

00:19:21: Also das kann ganz, ganz vieles sein.

00:19:24: Und im Ayurveda geht es darum, dass eigentlich mit allem was man macht versucht man das Agni zu stärken und gut am Brennen zu halten.

00:19:33: Es gibt im Ayureta die Idee Das Leben bedeutet dass sich etwas ansammelt, dass es dann vertaut wird und das es dann verteilt wird.

00:19:43: Das sind die ayurvedischen Prinzipien von Kafferpitter und Water, von denen einige sicher schon gehört haben, die sich mit Ayurveda beschäftigen.

00:19:50: Und des Agni ist praktisch der Verdauungsteil in diesem Prozess.

00:19:54: Also es hilft uns alles was der Körper ansammlt aber auch der Geist ansammt zu verdauen so dass dann das was wir nicht brauchen ausgeschieden werden kann und das was man brauchen können gut verteilt

00:20:06: Spannende, sehr ganzheitliche

00:20:09: Geschichte.

00:20:12: Das Agni spielt ja wahrscheinlich auch bei den Detox-Wochen eine große Rolle die du zusammen mit der praktizierenden Ärztin in Lanz Veronica Herbst anbietest.

00:20:25: Wie habt ihr euch gefunden und was passiert in diesen Wochen?

00:20:30: Also die Veronica und ihr haben uns auch wieder durch Zufall getroffen, nämlich im Geburtsvorbereitungskurs bei den gleichzeitig schwanger.

00:20:37: Und unsere älteren Töchter sind am gleichen Tag dann tatsächlich auf die Welt kommen.

00:20:42: Wir haben uns dann natürlich privat weiterhin getroffen aber recht bald entdeckt dass es beruflich sehr viel Interesse an der jeweiligen Arbeit gibt Und ihr Schwerpunkt ist die Verdauung.

00:20:56: schon relativ lang.

00:20:58: Meiner immer so ein bisschen, zum Beispiel in den Ayurveda-Jogherwochen, die ich mit meiner Mama gemacht habe – haben wir ja auch gekocht für die Teilnehmerinnen und da habe ich mich viel damit beschäftigt!

00:21:08: Und vor einigen Jahren habe ich dann eine Ausbildung gemacht bei einer sehr tollen Lehrerin in England, die sich auf Yoga Therapie für Verdauungsgesundheit spezialisiert hat.

00:21:18: Spätestens da war klar, dass die Wohnung und die gerne gemeinsames Projekt machen möchten oder wir haben eigentlich immer nur darauf gewartet bis es sich was ergibt und haben uns entschieden diese Detox-Wochen gemeinsam anzubieten.

00:21:30: Die gibt's im Frühjahr und im Herbst.

00:21:33: Uns war wichtig, dass sich das Gut in den Alltag integrieren lasst.

00:21:36: Also es sind berufsbegleitende Wochen und die Teilnehmerinnen haben gemeinsame Gruppen, Yoga-Stunden und Vorträge mit mir unter.

00:21:44: Veronica bekommen eine liberellen Ernährungsplan und verschiedene Kräuter diese im Titoxen unterstützen Und von mir auch Videos, mit denen sie zu Hause praktizieren können.

00:21:59: Damit verschiedene Nebenerscheinungen, die so auftreten können bei einer Titelskur gut abgefangen werden und auch wirklich der Entschlackungsprozess durch Bewegung gut unterstützt wird.

00:22:10: Das hat ja wieder ganz toll, das eignet sich da sehr weil es ebenso sehr an die Lümpfe geht, weil es in die Tiefe vom Vertrauensapparat Bewegung bringt und da wirklich toll unterstützen kann.

00:22:21: Warum sind es eigentlich immer oder meistens Frühling und Harbst, in denen diese Dinge... Also

00:22:27: wenn wir in Indien leben würden dann hätten das noch viel öfter.

00:22:31: Im Ayurveda sagt man dass die Jahreszeitenübergänge sehr kritische Momente sind für den Körper und dass wir uns da sehr gut begleiten müssen damit der Körper den Übergang gut schafft praktisch zurücklassen kann was er nicht mehr braucht dass sich der alten Zeit vorbereiten kann auf das was kommt.

00:22:47: Und bei uns sind die wirklich schwierigen Übergänge da kommen die ganzen Erkältungskrankheiten, sind eben Herbst und Frühjahr.

00:22:55: Genau!

00:22:56: Und Frühjah vielleicht noch einmal ein bisschen deutlicher?

00:22:58: Die meisten Menschen kennen Frühe als Entschlackungen weil man da einfach viel loslassen muss praktisch vom Winter Leichtigkeit schaffen, die Leber anregen und vielleicht auch das Bedürfnis hat.

00:23:10: Vielleicht spielt es da am Mittelmein, dass es da ein bisschen mehr in Bewusstsein ist.

00:23:14: Und die Fastenzeit kommt ja

00:23:17: auch dazu.

00:23:20: Unser, also dieser Podcast online geht und das Medikamagazin auch in der Print-Ausgabe quasi in den Händen zu halten ist.

00:23:27: Also Anfang Mai zwanzig sechsundzwanzig bist du mit dem Teilnehmerinnen gerade mitten in deiner Workshop Reihe zu den Wechseljahren.

00:23:36: In dieser Medikas sind die Wechseljahre auch ein starkes Thema.

00:23:38: Wundert es dich, dass diese für Frauen so einschneidende an Wandlungen reiche Lebensphase gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt?

00:23:47: Oder sollte man viel mehr sagen?

00:23:48: endlich?

00:23:51: Auf jeden Fall nach endlich würde ich sagen.

00:23:53: wundern tut's mir auch nicht weil es eben einfach so ist.

00:23:56: manchmal entstehen Trends und Wachsen von allen Seiten her.

00:23:59: in dem Fall finde ich das wirklich ganz was Positives.

00:24:02: Bei mir selber war es so wie ganz oft, dass irgendetwas in meinem eigenen Leben sich zu verschieben begonnen hat und dass ich einfach anfangen habe zu recherchieren.

00:24:10: Zu schauen, wie können mir meine Werkzeuge helfen?

00:24:12: Und dass sie dann eher irgendwie erst da drauf kommen bin, dass das gerade eine große Bewegung ist!

00:24:18: In dem Fall war es für mich sehr positiv, weil ich ganz schnell wieder viele tolle Lehrerinnen kunden habe die schon in den Jahren davor.

00:24:25: Den Trenn gesehen haben sich davor bereitet und von denen ich da ganz viel lernen habe können was ich weitergeben kann.

00:24:32: Trend ist eigentlich ein hetziges Wort für die, wenn ich meine Wettseeljahre haben.

00:24:38: Die Frauen schon immer oder seit sie alt werden oder älter werden und ja drum... Also ich finde es eigentlich auch noch gut dass das passiert.

00:24:47: Und ich glaube es gibt noch viel Arbeit.

00:24:48: also man darf einfach nicht unterschätzen.

00:24:53: Mein Wissenstand im Moment zumindest ist, dass einfach der Beginn der Wechseljahre sich immer mehr nach vorverschiebt unter anderem Stress bedingt.

00:24:59: Das darf man wirklich nicht unterschätzen und das es bei vielen Menschen noch nicht des Bewusstseins gibt.

00:25:04: war's alles wirklich schon?

00:25:05: erste Anzeichen sind, dass man da auch nicht erschreckeln muss und dass man sich helfen kann Und dass es natürlich Blasen gibt, die ihnen sehr viel Bewusstsein gibt.

00:25:12: Aber es gibt Teile auch in Tirol, würde ich jetzt mal sagen, in irgendwohin auf der Welt oder überhaupt noch nicht drüber gesprochen

00:25:19: wird.

00:25:19: Also

00:25:19: von dem her darf ruhig weiterwachsen diese Klosse?

00:25:22: Das wird's auf alle Fälle!

00:25:24: In deiner Workshop-Reihe, die ihr gerade angesprochen habt eben zum Thema Wechseljahre begleitest du deine Teilnehmerinnen mit einem ayurvedischen Blick und körperorientierten Impulsen aus dem Yoga durch die Wandelzeit.

00:25:38: Wie werden die Wechseljahre eigentlich durch die ayurvedische Brille betrachtet und welche Impulse sind es dann, die es den Frauen erleichtern diese Jahre gut zu leben?

00:25:49: Also aus ayurvedischer Sicht spielen wieder ganz stark diese verschiedenen Wirkkräfte, Kafferpitter und Watter hinein in die Wechseljahre.

00:25:58: Man sagt es vollzieht sich ein Wandel von der Pitter-Lebensphase – das ist die mittlere Lebensphase, die von einem Feuerelement geprägt ist, wo man viel umsetzen müssen, viel weiterbringen möchten sehr aktiv sind hin zur Wartephase.

00:26:12: Das ist für alle Menschen gleich egal ob für Männer oder Frauen aber der Wandel ist bei den Frauen deutlicher spürbar.

00:26:19: Das heißt, wir gehen von einer Phase in der unser inneres Feuer sehr stark ist hin zu einer Phase die dann eher luftiger ist würde man sagen im Ayurveda, die einfach andere Qualitäten hat.

00:26:30: und diesen Wandel so wie den Wandel zwischen Jahreszeiten gilt jetzt einfach gut zu begleiten und zu schauen wie man denn für uns gestalten möchten und können.

00:26:40: und es gibt dieses schöne Bild das mir eine Lehrerin geben hat dass meiner Mitte Öllampe, im Ayurveda verwendet man viel diese Öllampen oder in Indien insgesamt die sehr stark und klar brennt.

00:26:51: Wenn die Wechseljahre kommen dann beginnt sie zu flackern.

00:26:54: Manchmal lodert das Feuer sehr stark auf.

00:26:56: wir spüren das auf verschiedenen Ebenen.

00:26:58: Dann ist es wieder ganz schwach an dem Spürmer und es geht darum zu schauen diese Flamme dann in eine neue Stabilität sozusagen zu begleiten wo sich vielleicht nicht mehr so hell und so groß leuchtet aber auf jeden Fall noch möglichst lang und gut sinnvoll leuchten kann

00:27:13: ab und zu auch

00:27:15: Auf Lack.

00:27:15: Auf jeden Fall!

00:27:17: Welche

00:27:18: Fragen stellen eigentlich die Körper und welche Geiste der Frauen in den Wechseljahren?

00:27:25: Also ihr hoffentlich stellen die Geister viele Fragen.

00:27:28: Wie gesagt, weil immer wenn es um einen Wandel geht ist das ja auch eine Chance.

00:27:31: oder man darf sich fragen was wünscht man sich denn für diese nächste Lebensphase?

00:27:36: Was wünschen wir sich selber für diesen Wandel?

00:27:39: und der Körper der zeigt denke ich einfach einiges.

00:27:42: er zeigt verschiedene Symptome der zeigt dass es wichtig ist dass man gut hinhört dass man schaut wo man steht Und im Ayurveda begleitet man das vielleicht.

00:27:51: dann nochmal Bezug auf deine vorherige Frage, ganz viel mit sehr einfachen Dingen eigentlich innerhalb unserer Tagesstruktur.

00:28:00: Wo man sich über sie überlegt was tut mir gut am Abend vor dem Schlafengehen?

00:28:05: Wie möchte meinen Tagesrythmus gestalten wenn der Stoffwechsel ein bisschen langsamer wird wie es einfach wird?

00:28:12: Wie kann ich meine Mahlzeiten gestalten?

00:28:14: Was tut mir Gut?

00:28:15: Meine Beziehungen mit anderen Menschen also wirklich die einfachen Dinge die aber einen sehr großen Unterschied machen holt man sich da im Ayo wieder zu Hilfe.

00:28:24: Und stellt große Fragen dann eigentlich?

00:28:28: Stellt große Fragen, auf jeden Fall!

00:28:32: Kannst du also vielleicht einfach bzw auch für Yoga-Unerfahrene leicht zu praktizierende Übungen nennen die das Wohlbefinden der Wechsel Frauen steigern?

00:28:44: Also ich glaube eben wirklich es sind auch die einfachen, die ganz schlichten Übungen, die uns sehr helfen können.

00:28:49: Wie vorher schon gesagt habe Stress spielt eine große Rolle das weiß man auch schulmedizinisch in diesen ganzen Hormon-Wandel.

00:28:56: der Stress macht ganz viel aus.

00:28:58: Eine Übung, die wirklich sehr hilfreich finde ist die Wechselatmung.

00:29:02: Die kennen viele, die Yoga schon einmal ausprobiert haben In der man mit den Fingern abwechselnd einen Nasenloch verschließt und durchs andere Nasenlauch atmet.

00:29:11: Das wirkt sehr regulierend auf das Nervensystem und sehr schnell, also über den Atem haben wir wirklich so einen direkten Zugang.

00:29:18: Auf unseren Geist, auf unseren Herzschlag, auf unser Nervenystem – das ist wirklich ein tolles Werkzeug finde ich!

00:29:26: Und von den Yoga-Haltungen her eine Yoga- Haltung die allen Frauen mitgebt, die zu mir in die Wolkstops kommen, ist wie Paritta Karani heißt sie der Ruhende See wird sie auch übersetzt und ganz einfach mal bringt die Beine an der Wand hoch liegt die Beine hoch.

00:29:41: Wenn man kann, schiebt sich noch ein bisschen Erhöhung und das Becken hinein.

00:29:45: Dass das Beckchen etwas höher liegt als der Herzbereich ist eine sehr regenerierende Haltung.

00:29:50: Regeneration ist ganz was Wichtiges Zentrales im Ayurveda für die Begleitung durch Wandelfasen.

00:29:58: Sie unterstützt auch wieder die hohe Nervensysteme.

00:30:01: Sie gibt uns weit dem Herzraum so dass wir mit all den Emotionen, die da so aufkommen gut umgehen können.

00:30:08: sie unterstützt die Verdauung Also arbeitet wirklich auf ganz vielen Ebenen und ist eigentlich für so gut wie jede Frau zugänglich.

00:30:16: Und kann.

00:30:17: ich stelle mir jetzt vor, dass alle jetzt aufstehen

00:30:20: und sich in die

00:30:21: Beine...

00:30:21: Ist Wohlbuhren MSA was, wo sich jede Frau sofort denkt?

00:30:24: Ah ja!

00:30:25: Das mag ich machen das tut gut.

00:30:27: Genau.

00:30:29: Willst du eigentlich jemals damit aufhören dazu zu lernen?

00:30:32: darf deine ganz spezielle Art auch weiterzuforschen?

00:30:36: Das werde ich sicher nie.

00:30:37: Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, also es gibt immer den Aspekt der Selbsterforschung, das selber praktizieren ist – das merke ich in den letzten Jahren bei mir sehr einen Vordergrund kommen.

00:30:49: eben auch mit dieser wie mag ich meinen Tag gestalten Meditier viel mehr als früher zum Beispiel jetzt und schaue einfach nach innen, lerne dort.

00:30:59: Das ist ganz wichtig!

00:31:00: Und andererseits habe ich schon eine lange Liste von Lehrerinnen, von denen ich lernen möchte, Fortbildungen, die ich machen möchte.

00:31:07: also das wird sich ja nicht aufhämpft.

00:31:10: Geht weiter und weiß dann weiter.

00:31:12: sehr schön Katrin, vielen Dank für das spannende Gespräch.

00:31:17: Danke auch!

00:31:19: Ich wünsche mir, dass du noch viel weiter aufhorst und weitergibst – und dir wünsch ich einen schönen Tag!

00:31:26: Dankeschön, dir

00:31:27: auch!