Leben verändern
Shownotes
Joanna Mikowitsch ist klinische Psychologin in Thaur und hat sich auf die Behandlung von Essstörungen spezialisiert. Im Podcast fragt sie sich unter anderem, wer sich einfallen hat lassen, dass Frauen stets jung ausschauen und dünn sein müssen. Joanna Mikowitsch unterstützt ihre Klient:innen dabei, raus aus diesen Krankheiten und zurück in die positive Selbstwirksamkeit zu kommen.
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00:00:00: Ich bin heute zu Gast bei Joanna Mikowicz und das Thema, über das wir uns unterhalten werden kann durchaus Angst machen und jedenfalls Sorgen voll in unsere Zeit blicken lassen steigen die Zahlen der Betroffenen doch im unheimlich anmutenden Takt.
00:00:16: Über Essstörungen beim Mädchen und jungen Frauen werden wir sprechen Und?
00:00:20: Das ist natürlich ganz besonders wichtig!
00:00:22: Die Wege raus aus diesen Krankheiten raus und zurück in die positive Selbstwirksamkeit.
00:00:29: Stell dich doch vorher bitte vor.
00:00:31: Liebe Joanna, wer bist du?
00:00:32: Was machst Du und was treibt Dich an?
00:00:35: Hallo liebe Alex!
00:00:36: Vielen lieben Dank für die Einladung.
00:00:38: Ich habe mich sehr gefreut und ich finde es sehr schön dass wir heute hier sind und diesen wichtigen Thema einem Raum schaffen können und Gehör verschaffen können.
00:00:47: Ich bin Journalklinische Psychologin und habe mich auf die Berne von Essstörung spezialisiert.
00:00:52: Auf dem Bereich Essstörungen bin ich im Laufe meiner Ausbildung immer wieder zufällig getroffen, getreten sage ich jetzt erstmal.
00:01:00: In den letzten Jahren habe ich in zwei unterschiedlichen Kliniken in Deutschland gearbeitet unter anderem mit Kindern und Jugendlichen in einer psychosomatischen Reha und zuletzt auch auf einer sehr großen bekannten Klinik auf der Essstörungstation und habe auch in meiner Selbstständigkeit in meiner Praxis den Schwerpunkt auf Essstörungen gelegt.
00:01:20: Und was mich antreibt, ich finde es eine sehr schöne Frage.
00:01:23: Was mich antreiben ist der Mensch selbst und mein tiefes Vertrauen das Veränderung möglich ist.
00:01:29: dieses Vertrauen dass mir Menschen geben ist einzigartig.
00:01:33: also ich lerne auch jeden Tag in meiner Arbeit sehr viel von Menschen.
00:01:36: nicht nur meine Klientinnen dürfen die ein oder andere Sache mitnehmen sondern ich auch und ja also einfach diese Zuversicht dass man wirklich sein Leben verändern kann besseren gewandelt werden kann.
00:01:51: Das treibt mich an und hat zu sehen, dass das wirklich möglich ist und ich durch meine Arbeit nicht die Welt verändern kann aber dass sich die Welt für die Betroffenen sehr wohl ändern kann.
00:02:01: Es ist eine schöne Aufgabe, schöne Arbeit eigentlich oder?
00:02:06: Wunderschön!
00:02:07: Na wirklich, ich würde nicht tauschen wollen.
00:02:09: also es ist auch eine große Herausforderung.
00:02:12: ja sehr viel Demut Nachdenkerei sage ich jetzt mal, aber auch sehr schön.
00:02:20: Es ist nicht wie viele Menschen sagen die Arbeit der Psychologin ist so negativ sondern man sieht Menschen beim Wachsen und das ist wunderschön.
00:02:27: also ich glaube es wird jeder Kinderpädagogin so sagen dass das schön ist.
00:02:32: Du hast gesagt, dass du auch lange in Deutschland gearbeitet hast und für Deutschland gibt es anders als für Österreich ein Zahlenwerk.
00:02:41: Und da hat die Statistische Bundesamt beispielsweise für das Jahr zwanzig dreiundzwanzig festgehalten, dass sich die Zahl der wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelten Mädchen- und jungen Frauen im Alter von zehn bis siebzehn Jahren in nur zwanziger Jahren verdoppelt hat.
00:02:57: Kannst du selbst, wenn sich eben Statistische für Österreich oder Tirol nicht untermauern lässt diese steigenden Zahlen an Mädchen und jungen Frauen die unter einer Essstörung leiden auch in deiner Praxis bestätigen?
00:03:09: Was beobachtest Du
00:03:10: da?"?
00:03:11: Ja.
00:03:12: Also ich bin noch sehr vielen Austausch mit Kolleginnen österreichweit und da haben wir häufiger Intervisionen also Fallbesprechungen Und da höre ich das öfteren, dass es immer wieder mehr angesprochen wird.
00:03:25: Dass da wenig Menschen sind die sich darauf leider spezialisiert haben und dass das immer ein großer Ekt ist dann an niemandem weiterzuverweisen.
00:03:33: Es gibt sehr wenige Kliniken in Österreich-Welt wo Menschen aufgefangen werden können.
00:03:39: Das heißt der Bedarf scheint ja wirklich zu steigen.
00:03:42: Was ich in der Praxis sehr oft höre ist wenn ich frage wann warst du zum ersten mal bekannt?
00:03:49: ist, wenn Menschen sagen, ah ja seit der Pandemie.
00:03:52: Also es sind circa zwanzig-zwanzig da hat's angefangen.
00:03:55: also vielleicht war das schon ein Tendenz da.
00:03:59: dieser Wunsch nach Gewichtsreduktion oder Veränderung aber ganz klassisch mit den Homeworkers hat sie angefangen und dann hat sichs verschärft.
00:04:08: Was ich aber auch beobachte, ist jetzt meine persönliche Beobachtung.
00:04:12: Dass da ganz große Veränderungsbewusstsein da ist.
00:04:15: Ich habe auch sehr häufig Frauen selten, aber auch Männer... Also sehr selten Männer leider die fünfzig-sechzig Jahre als hin und sagen sie haben seit zwanzig-draßig Jahren eine Essstörung und kommen erstmalig in Therapie.
00:04:29: Und da denke ich mir so vielleicht was einfach eher subtiler und man hat nicht so darüber gesprochen, aber ich glaube Essstörungen waren schon ... seit längerer Zeit ein Thema in unserer Gesellschaft.
00:04:41: Es ist ganz wichtig, was du sagst weil von Essstörungen das muss unbedingt betont werden auch sind ja nicht nur Mädchen und junge Frauen betroffen sondern auch Buben Männer und auch ältere Frauen.
00:04:51: Mädchen- und Frauen bilden aber trotzdem den größten Teil der Betroffenen.
00:04:55: wie alt ist denn deine jüngste?
00:04:57: Und wie alt deiner älteste Patientin?
00:05:01: Meine jüngste Kind, den bisher war so zwischen dreizehn und vierzehn Jahre alt.
00:05:05: Und meine älteste war wirklich über sechzig Jahre alt.
00:05:08: und dann die muss ich auch noch sehr häufig denken wenn mich Menschen fragen lohnt sich Therapie überhaupt noch?
00:05:15: Ich nehme diese Person sehr gerne als Beispiel.
00:05:16: Denn über sechzig Jahre, das war noch in meiner Klinikzeit und seit dreißig Jahren an einer Essstörung, also dreizig Jahre lang an einem gestörten Esverhalten gelitten und wir waren die allererste Andaufstelle.
00:05:28: Und da kriege ich bis heute noch Gänsehaut wenn ich daran denke es ist nie zu spät.
00:05:33: Es ist immer möglich und es ist immer wichtig sich professionelle Unterstützung zu nehmen.
00:05:39: auch selbst da fortgeschrittenen Alter, sage ich mal ist Veränderung möglich.
00:05:45: Gibt es eigentlich ein typisches Alter in dem Mädchener-Sstörungentwickling?
00:05:50: Ja tatsächlich die Pubertät und man sagt so zwischen dreizehnund vierzehn Jahren wo sich der Körper verändert, wo sich das Körperbewusstsein verändert wo man vielleicht auch anfängt zu hinterfragen wer bin nicht?
00:06:02: was möchte ich ausstrahlen?
00:06:04: wenn möchte ich anziehen was möchte?
00:06:09: Da ist leider häufig wirklich so, wo man beobachtet das da erstmalig gestörtes Essverhalten gezeigt wird.
00:06:18: Zu den Essstörungen zählen ja die Magersucht oder Anorexie, die Bulimie, umgangssprachlich als Essbrechsucht bezeichnet wird und die sogenannte Binge-Eating Disorder.
00:06:28: Binge Eating ist möglicherweise am wenigsten bekannt.
00:06:31: Kannst du erklären was damit gemeint ist?
00:06:35: Genau, die wird leider ganz häufig unter den Tisch gekehrt.
00:06:38: Was sehr, sehr schade ist, Binge Eating Disorder.
00:06:41: Das sind Betroffene, die an wiederkehrenden Essernfällen leiden also so klassische Heiß-Hungerattacken oder vielleicht wird auch häufiger als emotionales Essen bezeichnet.
00:06:51: zumindest in meinem Bereich haben diese Essern Fälle nicht unbedingt weil sie Hunger haben sondern weil sie vielleicht eine innere Lehre haben oder deshalb Strategie entwickelt haben und mit Gefühlen umzugehen oder mit Stress umzugehn oder unverarbeiteten Traumata.
00:07:07: Im Gegensatz zu der Bulimie, oder auch als Esprech-Such bekannt, kompensieren Betroffene nicht.
00:07:13: Was heißt?
00:07:14: sie haben eine erhöhte Kalorienzuffo, was sehr häufig zu Übergewicht führt?
00:07:19: Also man muss es dann in der Therapie oder für die Therapie genau unterscheiden.
00:07:27: Welcher ist Störung und woher kommt sie?
00:07:30: Ja, genau!
00:07:33: Einerseits ist es natürlich total super, dass die Menschen nicht kompensieren.
00:07:36: Weil dieses Kompensieren ist auch ein ungesundes Essverhalten.
00:07:40: Wenn jemand zum Beispiel erbricht muss man dann auch an dem Erbrechen arbeiten und einem Apfelmittelmissbrauch oder an dem exzessiven Sport verhalten was sehr häufig gang und gäbe ist bei Leistungssportlerinnen.
00:07:56: Das Krankheitsbild einer Essstörung wird als multifaktoriell, also durch viele Faktoren bzw.
00:08:03: Einflüsse bedingt beschrieben.
00:08:05: Bevor wir dazu kommen würde ich gerne die organischen Folgen thematisieren, die im schlimmsten aller Fälle natürlich zum Tod führen können.
00:08:13: Was passiert mit beziehungsweise in den Körpern der Mädchen wenn ihnen durch die Essstörungen zu wenige Nährstoffe das Wort Lebensmittel trifft es noch besser zugeführt werden?
00:08:25: Das ist leider ein sehr großes Thema und zwar was auch sehr häufig unterschätzt, weil man es ja auf den ersten Blick nicht sieht.
00:08:33: Und wenn man es auf dem ersten Blick noch nicht sieht wird es häufig leider auch nicht ernst genommen bei den Betroffenen.
00:08:38: Also erstens kann man sich forschen dass wenn man nicht ausreichend versorgt ist egal wie viel man wiegt das kann auch einem im Normal- und Übergewicht passieren ist unser Körper in Überlebensmodus Wenn wir im Überlebungsmodus sind damit alles was unter Anführungstrichen nicht notwendig ist Also die Funktion wird quasi, sag ich mal stillgelegt und das kann alles sein.
00:09:00: Das kann auch sein, die Konzentration, die Stimmung.
00:09:03: Man entwickelt eine depressive Stimmung, eine suizidale Stimmung.
00:09:08: aber wir sind dann auch im Energiesparmodus
00:09:11: d.h.,
00:09:11: irgendwann wenn wir wirklich gar keine Nährstoffe mehr haben, holt sich der Körper das was da ist und was es da?
00:09:17: Die Muskulatur, die Knochen und die Organe.
00:09:20: Und bei den Knochen, das ist ja eh bei uns Frauen leider sehr häufig der Fall, dass wir eine höhere Wahrscheinlichkeit haben an Osteoponie.
00:09:27: Also in der Vorstufe von Osteoperose oder im schlimmsten Fall an Ostreoperose zu erkranken.
00:09:33: Aber eben wenn die Organe abgebaut werden Ja, das kann man auch nicht mal rückgängig machen teilweise und Im schlimmsten fall kann er das Gehirn abgebaut wären und diese kognitiven Fähigkeiten kann Man auch nicht mehr zurückerlangen.
00:09:45: also das ist dann leider häufig der Fall, wenn man sehr lange in einer Ästung erkrankt ist und auch untergewichtigt befindet oder nicht den Nährstoffbereich, Nährstoffgehalt hat, den man braucht.
00:09:58: Ist es deswegen auch fast schützwingend nötig dass die Patientinnen oder Klientinnen im Rahmen einer Therapie auch von Ärztinnen und Dietologinnen begleitet werden?
00:10:09: Wünschenswert wäre es immer ja!
00:10:11: Es ist natürlich auch eine Frage der Ressourcen also Hausärztinnen Die werden von der Krankenkasse bezahlt.
00:10:18: Dietologinnen leider nicht, die werden nur in manchen Fällen von dem privaten Krankenkassenbezuschuss.
00:10:24: Ich arbeite sehr gerne mit Hausärztinnen und Psychiaterinnen zusammen aber auch mit Dietologinen.
00:10:29: Ich schätze diese Teamarbeit.
00:10:31: hat man das in der Selbstständigkeit nicht so.
00:10:33: dafür muss man sehr sorgen.
00:10:34: ich lasse meine Klientinnen bei den Hausärzten wiegen.
00:10:37: also ich möchte es nicht dass das zu Hause gemacht wird weil das für die Beziehung von den Eltern und den Kindern junglichen, jungen Erwachsenen viel besser ist, weil das quasi dann ausklagert werden kann.
00:10:49: Und die Ethologinnen sind die Menschen in unserer Gesellschaft, die die ganzen Ernährungsmythen aufglauben und sagen hey du darfst Kohlhydrate essen oder fette Proteine essen um dir das auch wissenschaftlich mega gut belegen können.
00:11:03: deswegen gehören sie für mich zu meiner Arbeit wenn es möglich ist immer dazu.
00:11:08: Wenn die jungen Klientinnen zu dir kommen, haben sie wohl schon einen längeren Leidensweg.
00:11:14: Wahrscheinlich schon ein längerem Leidenschweig hinter sich?
00:11:17: Sind's deiner Erfahrungen nach meistens die Eltern, die die Krankheit ihrer Tochter erkennen und wissen dass ihr unbedingt Hilfe benötigt?
00:11:25: Fifty-fifty würde ich sagen!
00:11:27: Also es gibt natürlich die Eltern... Kinder, Töchter zu mir in die Praxis schicken, sei es online oder vor Ort.
00:11:38: Wo dann aber nicht die Veränderungsbereitschaft da ist?
00:11:41: und dann kann man natürlich auch niemanden zur Therapie zwingen.
00:11:44: Es kann aber auch ein Ziel sein, die Verenderungsmotivation zu steigern.
00:11:48: Es gibt aber genauso auch Menschen, die ich begleite wo die Eltern sagen du hast ja keine Essstörung oder du bist ja geheilt wenn du drei Monate in der Klinik gewesen bist.
00:11:57: also es gibt schon auch so beides muss ich sagen.
00:12:01: Was mehr ist oder nicht, das könnte ich jetzt gar nicht so beantworten.
00:12:04: Also alles möglich?
00:12:06: Oder viele Möglichkeiten gibt es da wie sie zu dir finden und auch dann bei dir bleiben?
00:12:13: Ja definitiv!
00:12:14: Es kann noch wirklich eine Arbeit sein.
00:12:16: also macht sehr viel Aufklärungsarbeit gerade wenn viele meiner Klientinnen sind immer wieder in Kliniken was ich erst sehr befürworte Und dann leiden die irgendwie oder haben die Angst vor diesen Vorurteilen.
00:12:29: ja Unter Anführungsstrichen Geheizern oder Gesundsein, wenn ich wieder zu Hause bin.
00:12:34: Beiden vielleicht eben die Person sich im Untergewicht befunden hat und dann sehen die Eltern oder die Angehörigen super, die ist jetzt wieder normal gewichtet also hat sie gar kein Problem mehr.
00:12:44: Nein das ist der allergrößte Fehler.
00:12:46: eine Ästung bezieht sich nicht immer aufs Gewicht, sondern sind sehr viele innere Prozesse die da mitarbeiten.
00:12:55: um noch mal nach zu Hause zurückzukehren, ist sehr gut vorstellbar dass die Eltern durch die Hölle gehen eigentlich wenn sie feststellen das ihre Tochter unter einer Essstörung leidet.
00:13:06: Gibt es absolut falsche Reaktionen oder No-Goes für die Familien im Umgang mit dem Mädchen oder mit der jungen Frau?
00:13:15: Ja definitiv.
00:13:16: und also meiner Meinung nach und das auch was ich von meinen klienten rückgemeldet bekommen logo sind auf jeden fall aber das gilt für alle menschen in unserer gesellschaft körper zu kommentieren.
00:13:28: Ich weiß nicht wer jemanden diese erlaubnis gegeben hat dass das so ganz normal ist.
00:13:32: aber den körper Zu kommentier ma du schaust so super aus weil du abgenommen hast.
00:13:37: ma du Schaust Du super weil du zugenommen hast.
00:13:39: also das ist eines der schlimmsten dinge die meine klientinnen einfach nicht hören wollen.
00:13:44: S-Verhalten zu kommentieren, sehe ich auch sehr kritisch.
00:13:46: Wobei man da immer aufbauen muss in welchem Stadium sich die Person befindet weil natürlich muss man im engen Austausch mit den Eltern sein um mal da auch quasi meinen Perspektivwechsel oder andere Meinung zu erhalten.
00:14:01: Aussagen wie früher hast du doch besser ausgesehen?
00:14:03: Oder dieses T-Shirt steht dir nicht weil der Bauch raus schaut das sind alles so.
00:14:08: Aussagen die man wirklich streichen darf.
00:14:14: Was sind denn neben einem geringen oder zu geringem Körpergewicht die ersten Anzeichen und dann auch Alarmzeichen für eine Essstörung?
00:14:25: Die sind oftmals sehr subtil.
00:14:27: Und werden auch sehr gut versteckt im Freundeskreis, oder bei den Eingehörigen.
00:14:32: Und zwar wenn man meiner Meinung nach sagt, nein ich habe schon gegessen!
00:14:36: Ich hab schon gegessen!
00:14:37: Wenn man wirklich danach Veranstaltungen meidet Geburtstagefeste vermeidet, weil man sich quasi die Kalorien sparen möchte.
00:14:45: Aussagen wie heute erst mal Raklette jetzt muss ich mir das aber verdienen, jetzt gehen noch herunterlaufen und sagen okay da werde ich immer sehr fein fühlen.
00:14:53: was muss man sich denn verdienen?
00:14:56: Ja also das sind so meine ersten... Das sind so die ersten Aussage wo ich immer auch sehr sehr feinfühlig werde und aber Angehörige sich überlegen müssen ok das muss jetzt nicht auf ein gestörtes Ess verhalten Hindeuten, aber es zeigt eigentlich wie gesellschaftlich groß dieses Thema eigentlich
00:15:12: ist.
00:15:14: Meiner Meinung nach.
00:15:15: Also man kann schon ein bisschen hellhöriger sein auch in der Gesellschaft oder vielleicht vorsichtiger?
00:15:20: Ja und sich hinterfragen warum muss man sich denn das Abendessen verdienen?
00:15:24: weil das ist ja auch das Problem warum Eschstrom oft so Später ist vielleicht der Kannsten.
00:15:28: Du hast dann vielleicht die Freundin, mit der du am Abend beim Rakett-Arms essen gehst.
00:15:33: Die hat dann vielleicht zum Mittag in der Arbeit einen Salat gegessen.
00:15:36: aber was hat sie gemacht?
00:15:37: Was gestört ist ja das Frühstück ausgelassen und vielleicht war sie noch herunterlaufen und war beim Krafttraining.
00:15:42: Das heißt, sie hat kompensiert.
00:15:44: Schaut vielleicht wer exunde junge starke Frau aus, aber das Verhalten ist trotzdem gestört.
00:15:49: Und das wird sehr oft übersehen!
00:15:52: Weil es einfach als normal geht, dieses Jahr das Frühstück aus und ich in der Wahl fahre.
00:15:56: Ist ja auch gesund spaz machen aber alles was zwanghaft und alles was extrem ist und nicht mit Leichtigkeit zu tun hat sollte wirklich sehr hinterfragt werden.
00:16:07: Also wenn junge Frauen oder Mädchen Kalorien zählen und den Verbrauch zählten, dann ist das schon eine eigenartige Geschichte.
00:16:15: Das ist ja Gratwanderung, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:16:19: Also Ich verteufe Kalorien zählen nicht zu hundert Prozent.
00:16:22: Es kommt immer darauf an wie man es macht.
00:16:24: aber wenn's zwanghaft ist wenn man sagt Man kann nicht mehr ohne kalorien Zählen Leben und den Alltag gestalten dann würde ich sagen Ui das ist eher gesund.
00:16:32: für viele Menschen Die im Übergewicht sind Und Essen überhaupt nicht irgendwie einschätzen können Macht schon Sinn eine Zeit lang zu zäheln um ein Gefühl zu kriegen.
00:16:42: Aber man sollte nicht davon abhängig sein.
00:16:44: Und vielleicht noch was mir gerade einfällt, wenn man Tage in gut oder schlecht unterteilt.
00:16:49: War das ein guter Tag weil ich gut gegessen habe?
00:16:53: Das sollte man sehr hellhörig werden!
00:16:55: Ja...
00:16:57: Die intensive Nutzung von sozialen Medien und der Trend zur vermeintlichen Selbstoptimierung befeuern ja die Zahl der Betroffenen.
00:17:06: Auf Instagram gibt es sogenannte Magersucht Coaches, die Jugendliche zur Essstörung regelrecht inspirieren.
00:17:12: Beobachtest du bei deinen Klientinnen auch dass sie in diese ölsenigen und gefährlichen Fänger geraten sind?
00:17:21: Ja, nicht nur bei Jugendlichen auch bei uns Erwachsenen.
00:17:23: Also das ist unglaublich was für eine Macht-Socialmedia hat.
00:17:27: Es hat auch sehr viel Potenzial und sehr viele Möglichkeiten Aber es ist auch sehr gefährlich.
00:17:32: Man fängt sofort an zu vergleichen.
00:17:35: Das werden nur die schönen Seiten des Lebens gezeigt Und es werden sehr unrealistische Videos und Fotos gezeigt Wo ich immer ein bisschen Stutzig werde es wenn ich so war da eat videos sehe also Videos wo menschen zeigen was sie essen und das erste was man sieht ist Aberfrauen ihr six pack und dann suggeriert dieses video okay, wenn nicht des esse zum beispiel morgens Dann sehe ich so aus aber jeder körper ist anders.
00:18:04: Und wer sagt mir denn dass die personen die das film wirklich gegessen hat oder ob sich vielleicht weggeschmissen hat oder ob sie vielleicht auch erbrochen hat, oder ob sich nicht vielleicht doch noch mehr bewegt hat.
00:18:17: Und das sorgt für unrealistische Vergleiche und für unrealisten Körperbilder.
00:18:22: Also dieser Drang nach Perfektion wird meiner Meinung nach schon mit Social Media deutlich verstärkt.
00:18:27: Ich
00:18:29: habe vorhin schon darauf hingewiesen, dass multifaktoriell ja ein Schlüsselwort im Zusammenhang mit Essstörungen ist und in weiterer Folge auch die Therapie von Essstörungen so komplex macht.
00:18:40: Das heißt, dass eine Essstörung meist in Kombination mit Angst, Zucht, Zwang- und Depression auftritt.
00:18:48: Kannst du konkrete Zusammenhänge oder Auslöser nennen, die mit Esssstörungen in Verbindung gebracht werden?
00:18:55: Ja!
00:18:56: Also Essen ist ja nicht das Problem, sondern Essen ist das Symptom.
00:19:00: Und häufig kann man sagen also die Art der Ästung, egal welche man hat, ist ein Schutzmechanismus, eine Überlebensstrategie, die zu einem gewissen Zeitpunkt aus sehr wichtig gewesen ist weil die Person durch das Essen Kontrolle oder Sicherheit bekommen hat.
00:19:15: oder eine Funktion kann auch sein, ich habe meine Gefühle unterdrückt.
00:19:19: Warum will man Gefühlen unterdrücken?
00:19:20: Weil mein etwas sehr schlimmes, komplexes, erschütterndes Erlebte hat vielleicht sogar auch etwas Traumatisches.
00:19:30: Wie so oft bei psychischen Erkrankungen gibt es viele Commobilitäten.
00:19:33: also man hat vielleicht einen Mager sucht und ist depressiv oder hat eine Trauma-Vorgestörung.
00:19:38: das Auszuklermüdern ist oftmals ein Meisterwerk.
00:19:42: Ich sehe es eher so, dass zum Beispiel vielleicht wenn man immer geschöre das Essen verhalten hat.
00:19:47: Hat man vielleicht schon diese zwanghafte Tendenz alles perfekt machen zu wollen?
00:19:51: Dann hat man vielleicht die Tendenzen essen, tracken zu wollen, immer perfekte Zehntausend, zwanzigtausend, dreißigtaussend Schritte zu erreichen, das Kalorienziel zu erreichen.
00:20:00: und dann hat man wahrscheinlich schon eher diese Neigung dazu auch beim Essen zwankhaft zu sein.
00:20:06: oder man hat dieses zwankhafte Verhalten nur beim Essen.
00:20:08: also man sieht in der Praxis beides.
00:20:12: Natürlich entwickelt man vielleicht auch gewisse Ängste, oder wenn man Angst hat von Kalorien- oder Veranstaltungen dann zieht man sich ja zurück.
00:20:20: Es kommt vielleicht eine Panik hoch es kommen vielleicht enge Gefühle im Brustkorb hoch und dann ziehen sich die Leute zurück und werden depressiv weil es fehlen die sozialen Kontakte, es fehlt... es feheln die Ressourcen, es fehlt das wofür wir leben.
00:20:34: also zu alles ist so die Arbeit, die Freunde, die Familie.
00:20:38: Also es ist immer so wie soll ich sagen ein Miteinander mit den Symptomatiken und den Erkrankungen.
00:20:48: Wie ist denn deine therapeutische Antwort auf dieses breite Spektrum, das du jetzt beschrieben hast?
00:20:54: Welche sind die ersten Fragen, die du in deiner Therapie stellst?
00:21:00: Die ersten Fragen sind eher offen und locker.
00:21:02: bei der therapeutischen Beziehung ist das allerwichtigste, dass sich Betroffene wohl und sicher fühlen.
00:21:08: Da ist es eigentlich, ist mir die Diagnose egal oder ist mit der Zahl egal.
00:21:12: Da geht's mir nur darum.
00:21:13: so kann sich die Person vorstellen mit mir zu arbeiten, sich zu öffnen und sich wohlzufühlen?
00:21:19: Kann ich mir vorstellen mit der Person zu arbeiten wenn nicht die richtige Person?
00:21:22: Ich frage es sehr oft was wäre denn anders?
00:21:27: Was soll denn anders sein während der Therapie nach der Therapy?
00:21:30: wie stellst du dir die Therapie vor um herauszufinden, bin ich überhaupt die richtige Person?
00:21:35: Und im weiteren Verlauf frage ich dann natürlich schon gerne okay was war zuerst.
00:21:40: Da waren man das erste Mal essen das Thema, wann waren vielleicht das Wiegen erstmalig wichtig?
00:21:46: Wann hat das angefangen?
00:21:47: Woher kennst du dieses Verhalten?
00:21:49: Kennst du es vielleicht von Zuhause?
00:21:50: Kennest du's vielleicht von der besten Freundin oder von der Schwester und natürlich klappere ich auch immer ab ob irgendetwas Traumatisches erfahren ist weil das leider auch sehr so häufig der Fall ist.
00:22:02: Kann man so sagen, wie lang so eine Therapie gehen kann oder ist das völlig unmöglich?
00:22:08: Irgendwie zuvor allgemein.
00:22:10: Das ist glaube ich die Frage, die wir nicht so gerne mögen als Psychologinnen.
00:22:14: Weil wenn ich sage, wir brauchen zehn Termine und man braucht zwölf Terminer dann ist man frustriert und denkt sich so Gott bin ich ein schlechter Klientin.
00:22:24: Das kann man ganz schwer beantworten, was wirklich ein Prozess ist.
00:22:27: Und es ist aber ein längerer Prozess.
00:22:29: Ich sage dann immer gerne naja, seit wann ist Essen ein Thema?
00:22:32: Wenn's halt fünf Jahre an der Thema ist warum sollte denn die Therapie fünf Monate dauern?
00:22:37: Also da darf sie auch die Zeit geben.
00:22:40: Aber bei Ästung sind schon bekannt dass das eher eine längere Prozesse ist weil es leider höhere Rückfallquote hat.
00:22:46: also sieht man aber den Klinikoffenheiten das immer wieder Klientinnen erscheinen Genau.
00:22:55: Sind die Ziele, die man sich bei einer Therapie dann stellt oder die man anstrebt, sind sie immer individuell?
00:23:02: Oder können Sie durch rote Fäden wie etwa Gewichtszunahme, Freude am Essen und liebevolle Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper oder positive Selbstwirksamkeit zusammengehalten werden?
00:23:16: Also sind das die roten Fäde, die alles zusammen halten?
00:23:19: Das sind sehr schöne rote.
00:23:21: Ich habe manchmal andere Ziele als meine Klientinnen.
00:23:24: Und das mag vielleicht erschrecken klingen, ich habe natürlich wenn eine Klientin mit Untergewicht kommt, das Ziel einer Gewichtssteigerung wäre wichtig weil der Körper ist wie gesagt im Überlebensmodus.
00:23:34: die Klientine hat vielleicht nicht dasselbe Ziel.
00:23:36: Das heißt das Ziel ist dann ein ganz anderes und zwar die Veränderungsmotivation.
00:23:40: Das ist auch ein Ziel in der Therapie zu schauen so hey warum würd sich's denn nun überhaupt mein Gewicht zu steigern?
00:23:47: Ansonsten gibt es schon also Das Gewichtsthema.
00:23:50: geklärt ist, ist man meistens auf dem selben Boot.
00:23:54: Natürlich das Thema Selbstwert.
00:23:57: Wie gehe ich mit mir selber um Körperbild?
00:24:01: Kann ich meinen Körper akzeptieren?
00:24:03: Mit der Gewichtszunahme oder indem ich im gleichen Gewichtsbereich bleibe?
00:24:09: ein häufiges Therapie zieht auch Gefühle fühlen.
00:24:12: Das klingt so ganz banal!
00:24:14: Aber wann haben wir gelernt, wirklich unsere Gefühle auszuhalten?
00:24:18: Die Angst, die Trauer, die Wut.
00:24:21: Und alle gelernt wirklich das auch selbst zu regulieren und zuzulassen.
00:24:26: Wir sind Frauen!
00:24:27: Uns wird häufig gesagt wenn wir wütend sind... ...wir sind ja hysterisch, wir sind zickig, wir haben die Periode.
00:24:33: Dann sage ich es zu meinen Klientinnen und wenn du das hörst dann hast du vielleicht sogar was richtig gemacht.
00:24:38: Weil das ist ein gesellschaftliches Thema.
00:24:41: Gefühle zuzulassen.
00:24:42: Aber wenn sie unangenehm sind, weil wenn ich anfange, unangenergenehm zu werden, dann bekomme ich auch unangerehme Rückmeldungen zurück, weil ich vielleicht nicht mehr so unter Anführungsstrichen brav und angepasst
00:24:52: bin.".
00:24:53: Und auch irgendwie Grenzenaufzeig?
00:24:55: Genau!
00:24:58: Suchtverhalten können ja die fatale Seite haben.
00:25:01: Du hast vorhin schon kurz erwähnt das Rückfälle in Momenten oder Zeiten psychische Ausnahmesituationen zu leicht möglich sind.
00:25:08: ist es auch bei Essstörungen
00:25:10: so?".
00:25:10: Ja... Also man muss sich das jetzt so vorstellen, wie häufig werden wir... oder man darf sich ja selber fragen.
00:25:16: Wie häufig werden mit Essen konfrontiert?
00:25:18: Tagtäglich mehrmals!
00:25:20: Es ist was sehr Gesellschaftliches.
00:25:22: Wenn man sich mal anschaut, wie wird Weihnachten zelebriert?
00:25:25: Ostern ist auch kulturell unterschiedlich, muss ich sagen.
00:25:29: Das heißt, man wird ja immer wieder mit dem Essen, sag' ich mal, konfrontieren.
00:25:33: und was schon sein kann ist aber wenn man seit fünf Jahren oder zehn Jahre zum Beispiel seine Essstörung gut bearbeitet hat, kann immer wieder auch nach fünf oder zehn Jahren der Impuls kommen.
00:25:46: Oh!
00:25:46: Vielleicht soll ich jetzt wieder anfangen zu tracken?
00:25:48: Oh vielleicht sollte ich jetzt abzunehmen.
00:25:52: Und da darf man wieder ein bisschen aufpassen und schauen okay wie gehe ich damit um?
00:25:56: das heißt nicht dass die Essstimmung aktiv ist.
00:26:00: Der Unterschied ist wie gehe mit diesem Impuls um aber ja leider gerade bei dem Untergewicht sehr, sehr häufig und sehr schwierig da aus diesem Häufelskreis rauszukommen.
00:26:12: Begleitest du dann deine Patientinnen auch nachdem die Therapie abgeschlossen ist?
00:26:17: Also in dem Sinn dass sie sich eben im psychisch-wackeling oder labilen Zeiten an dich wenden können.
00:26:23: Ja, also meine Töne stehen immer offen.
00:26:25: Das wissen meine Klientinnen.
00:26:27: einige vereinbaren Termine so nach drei vier Monaten oder zweimal im Jahr einmal mehr umso quasi ein Sicherheitstermin zu haben.
00:26:36: Ich lade meine Kliente noch immer wieder dazu ein mir live einen Lebensupdate zu schicken und dann kriegt man mal so alle paar Monate oder nach einem Jahr vielleicht also eine längere E-Mail bekommt sie mit okay, hey wie geht's grad der Person?
00:26:50: und Sie wissen aber auch dass die immer die Möglichkeit haben zurückzukommen.
00:26:55: Also diese Vertrauensebene bleibt einfach bestehen?
00:26:59: Ja!
00:27:00: Auch wenn die Therapie abgeschlossen ist unter Anfangsstrichen.
00:27:05: Was wünschst denn du dir?
00:27:07: Formulieren wir es doch ruhig einmal groß von der Gesellschaft um die Gefahren für Mädchen und junge Frauen an einer Essstörung zu erkranken zum Minimieren.
00:27:18: Ich würde mir für uns Frauen wünschen, aber auch für alle Menschen.
00:27:21: Dass wir aufhören anderen gefallen zu wollen und das ist vielleicht in erster Linie mal schön wäre dass wir anfangen uns selbst gefallen zu wollten.
00:27:29: Uns zu akzeptieren wie wir sind mit unserer Individualität.
00:27:34: Mit der Vor- mit der Art wie wir leben und dass wirklich einfach keine Körper mehr kommentiert werden.
00:27:42: ich beobachte das so oft und ich bin immer noch schockiert.
00:27:46: Ich weiß nicht, wer sich das eingeführt hat in die Gesellschaft.
00:27:51: Aber auch dass Frauen jung ausschauen müssen und sie dünn sein müssen, wie sie auszuschauen haben.
00:27:58: Also diese ganzen Aussagen, wie Frau reift, wie Mädelchen oder Mann, wie ein Wein ... Das kann ich ehrlich gesagt schon gar nicht mehr hören.
00:28:07: weil warum ist man nur gut wenn man schlank ist?
00:28:09: Wenn man jung ist, wenn man nach xy aussieht?
00:28:13: Wir dürfen aussehen, wir wollen und wir dürfen stolz sein wenn wir Kurven haben.
00:28:17: Wenn wir schwanger sind, wenn wir gebär, wenn sich unser Körper verändert weil unser Körper so viel leistet und dass sich junge Frauen dessen bewusst sind was für einen tollen Körper wir haben was wir schaffen können.
00:28:29: wir können Leben schaffen wenn wir wollen Und wir können auch zu Hause schaffen für uns und für andere.
00:28:35: das ist so ein Privileg und so schön.
00:28:39: Das sollte nicht klein geredet werden in irgendwelchen Magazinen, wie man auszuschauen hat.
00:28:47: Ein schöner Wunsch für dich!
00:28:49: Die
00:28:50: starke Wir sind bei wünscht dir was!
00:28:53: Ein großer Wunsche aber ein schöner wunsch und unbedingt erstrebens war die Welt, die du jetzt auch skizziert hast finde ich.
00:29:00: Vielen herzlichen Dank lieber Joanna für unser Gespräch Und ich wünschte noch einen schönen Tag.
00:29:06: Danke, das wünsche ich dir auch!
00:29:07: Danke für deine Zeit.
00:29:09: Dankeschön.